Programmübersicht

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20:00 Uhr - TanzFaktur – SATELLIT
Pre-Opening - CocoonDance / Revisiting Wonderland (NRW)

 


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14:00 Uhr - Freihandelszone
Fachsymposium „Gastfreundschaften“
19:30 Uhr - Alte Feuerwache (Salon) / Einführung
20:00 Uhr - Alte Feuerwache
Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik / The Pumping Piece (NRW)
PLAN MEE / Shell Shocker (Nürnberg)
Nachgespräche

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Dienstag 13.12. - 20:00 Uhr TanzFaktur – SATELLIT

Pre-Opening - CocoonDance / Revisiting Wonderland (NRW)

Foto: Klaus Fröhlich

Revisiting Wonderland wurde gemeinsam mit der Tänzerin Laure Dupont und dem Filmemacher und Animationskünstler Simon Rouby erarbeitet. Von seiner Erstveröffentlichung an bis heute findet Alice im Wunderland von Lewis Carroll ungebrochenes Interesse bei Kindern, Erwachsenen, aber auch Künstlern aller Genres. Revisiting Wonderland ist gleichermaßen inspiriert von den unzähligen Illustrationen von Alice, wie dem originalen Text. Alice‘ Wahrnehmung der Welt und ihres Körpers nimmt hier zusätzlich in einer Projektion Form und Gestalt an und wird dadurch Teil eines Dialogs zwischen den Genres Tanz und Animation, ein permanenter Medienwechsel zwischen bewegtem Körper und in Bewegung gesetzten Bildern des Körpers.

Dauer: 60 Minuten

In Koproduktion mit Theater im Ballsaal Bonn, La Belle Usine Fully (CH) und Scène Nationale de Danse en Ile de la Réunion, Le Hangar, Centre Chorégraphique Eric Languet (F).

Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.

Von und mit: Laure Dupont (Tanz) und Simon Rouby (Animation) // Choreografie, Regie: Rafaële Giovanola // Musik: Jörg Ritzenhoff // Licht: Bühne: Jasper Diekamp // Management: mechtild tellmann kulturmanagement // Konzept, Dramaturgie: Rainald Endrass

Kurzbiografie
CocoonDance wurde 2000 anlässlich einer Einladung zum Festival Off Avignon von der Choreo-
grafin Rafaële Giovanola und dem Dramaturgen Rainald Endraß gegründet. Die Schweizerin war zunächst Solistin in Turin, bevor sie für acht Jahre von William Forsythe an das Frankfurter Ballett engagiert wurde. Anschließend arbeitete sie mit Pavel Mikuláštiks Choreografischem Theater, zuletzt in Bonn. Seit 2004 bespielt und leitet CocoonDance Company die Sparte Tanz im Bonner theaterimballsaal „mit bewundernswerter Professionalität und internationalen Erfolgen.“
(Bettina Trouwborst, General-Anzeiger Bonn).

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Mittwoch 14.12. - 20:00 Uhr Alte Feuerwache - ERÖFFNUNG

Lisa Freudenthal - The Ordinary Dance Theatre / Woman Hood Vol.1 (NRW) PREMIERE

Foto: Sophie Stephan / ZOFIA

In dieser Recherche beschäftigt sich die Kölner Choreografin Lisa Freudenthal mit der Weiblichkeit in der von Männern dominierten urbanen Tanzkultur. Stärke zeigen, sich beweisen und durchsetzen, dem Rhythmus folgen, dem Beat gehorchen und den eigenen Rhythmus dabei finden. Wieviel Raum und Freiheit wird der Weiblichkeit gegeben? Alltagsgegenstände werden zu Musikinstrumenten und Bewegungsmaterial akustisch sichtbar. Die Choreografin und ihr Ensemble fordern uns auf, über den „typisch weiblichen“ Ausdruck nachzudenken und diesen kritisch zu hinterfragen.

Dauer: 25 Minuten

Konzept/Choreografie: Lisa Freudenthal // Tanz: Deborah Sophia Leist, Lena Visser, Lisa Freudenthal

Eine Produktion von Lisa Freudenthal/The Ordinary Dance Theatre in Kooproduktion mit 48h Nomaden Festival, Dance Brabant und tanz.tausch festival.

Kurzbiografie
Lisa Freudenthal ist freischaffende Tänzerin und Choreografin aus Köln. Sie erhielt ihre Ausbildung am Broadway Dance Center NYC und an der Fontys Hogeschool voor de Kunsten. Seit 2012 choreografiert sie mit „The Ordinary Dance Theatre“ und wurde beim ITS-Choreografie Preis in Amsterdam und beim Kunstsaln Choreografie Preis in Köln nominiert. Parallel arbeitet sie mit dem Tanzkollektiv „Fantastic Five“.

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Melanie Lane / Wonderwomen (Berlin/Leipzig/Melbourne)

Foto: Gregory Lorenzutti

Wonderwomen ist die Begegnung der weiblichen Bodybuilder Rosie Harte und Nathalie Schmidt im Kontext einer Performance. Zwei Frauen werfen einen Blick auf ihre höchst anspruchsvolle Sportart, welche Körper sowohl verstärkt als auch verändert. Im Streben nach einer ultimativen physischen Form, transformieren die Frauen ihre gut ausgebildeten Körper und ihr Potenzial in eine neue Bewegungssprache. Ein Dialog zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit, Repräsentation und Transformation - ein Versuch, den weiblichen Körper neu zu entdecken, zu erfinden und zu behaupten.

Dauer: 60 Minuten

Konzept und Choreografie: Melanie Lane // Performance: Rosie Harte und Nathalie Schmidt // Lichtdesign: Fabian Blesich // Sounddesign: Clark // Bühnenbild: Robert Bartholot // Dramaturgie: Frances d’Ath // Chreographische Assistenz: Florian Bücking // Produktionsleitung: M.i.C.A.

Eine Produktion von Melanie Lane in Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER und HAU – Hebbel am Ufer. Gefördert von: Kulturamt der Stadt Leipzig und NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz und Gastspielförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Kurzbiografie
Melanie Lane - Choreografin und Performerin – arbeitet sowohl in Berlin, als auch in Melbourne. Seit 2007 ist sie künstlerische Mitarbeiterin der belgischen Tanzkompanie Kobald Works/Arco Renz. 2015 war sie „resident director“ der australischen Tanzkompanie Lucy Guerin Inc.

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Donnerstag 15.12. - 20:00 Uhr Alte Feuerwache / Junge Talente

Bianca Mendonça und Thaís de Almeida / CO2 and other toxins
(Köln/Berlin/Brasilien) PREMIERE

Foto: Thaís de Almeida Prado

Im Rio Doce in Mariana, ein über 850 km langer Fluß im Südosten Brasiliens, wurde im November 2015 die gesamte Flora und Fauna durch chemisch verseuchten Lehm erstickt. Im menschlichen Körper entsteht Erstickung durch unzureichenden Zufuhr von Sauerstoff und resultiert in der Ansammlung von giftigem Kohlendioxid in der Lunge. CO2 and other toxins ist ein künstlerischer Essay über das Ersticken und das Lebensgefühl in der Zeit des Spätkapitalismus.

Dauer: 38 Minuten

Konzeption: Bianca Mendonca // Choreografie und Performance: Bianca Mendonça, Thaís de Almeida Prado und Katharina Geyer.

Gefördert durch: TanzFaktur, ZAIK, tanz.tausch festival

Kurzbiografie
Bianca Mendonça schloss ihr Masterstudium in Tanzvermittlung an der ZZT in Köln ab und hat in dieser Zeit auch einen Erasmus-Austausch im Fach Choreografie an der DOCH in Stockholm absolviert. Bianca Mendonça und Thaís de Almeida Prado arbeiten seit 2005 zusammen. Während ihres Studiums in Theater an der Universität von Sao Paulo haben sie zusammen Videos und Performances entwickelt.

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Hannah Nürnberg - inability crew / MOMentarily Cologne: from A to B (NRW/Maribor)

Foto: Hannah Nürnberg

from A to B beschäftigt sich auf praktische und persönliche Weise mit den Fragen: Wo ist A? Wo ist B? Und was ist dazwischen? Was tue ich? Was ist Tanztraining? Was ist (ein) Tanz? Welche Erfahrungen mache ich? Was lerne ich wodurch? Wann realisiere ich den Effekt von Dingen, die ich tue oder die mir passieren? In welcher Welt lebe ich? Was ist meine Tanzwelt? Ist Fahrradfahren Tanztraining?

Dauer: 30 Minuten

Konzept und Performance: Hannah Charlotte Nürnberg // Video- und Musikbearbeitung: Ivan Mijacevic // Lyrics: Paul Anka, Hannah Charlotte Nürnberg // Unterstützung: Yvonne Hardt, Ivan Mijacevic, Diana Treder. Produziert am ZZT als Bachelorarbeit.

Kurzbiografie
Hannah Nürnberg ist eine Tänzerin und Performerin aus Köln mit Bachelorabschluß (2016) in Bühnentanz am ZZT Köln. Sie entwickelt eigene Arbeiten und performt in den Werken anderer. Ihr Interesse an Multidisziplinarität läßt sie mit Künstlerinnen verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten.

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Phase-Zero Productions / Wrinkle Maze – in Falten verlaufen (Leipzig)

Foto: Dirk Förster

Wrinkle Maze ist ein Duett über das Leben und den unvermeidlichen Lauf der Zeit. Es erzählt von den Ängsten und Wünschen zweier Menschen, die beschließen, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Die Angst vor dem Verlust unserer Lieben und die Furcht vor der Konfrontation mit unserer eigenen Sterblichkeit ist möglicherweise unüberwindbar. Doch kann die Gewissheit von Vergänglichkeit helfen unser Leben im gegenwärtigen Moment aus anderer Perspektive zu betrachten? Wie könnte ein Leben, gefüllt mit den Wirren der Liebe, zu Akzeptanz und Erfüllung führen? Ein Tanzstück über das Leben und Fragen, die unumgänglich sind.

Dauer: 25 Minuten

Choreografie/ Tanz: Tine Schmidt, Morgan Reid // Musik: David Maxim Micic, Morgan Reid mit Tobias Leckel Eine Produktion von Phase-Zero Productions // Unterstützt durch LOFFT- das Theater

Kurzbiografie
Morgan Reid studierte an der National Ballet School of Canada und an der Rotterdam Dansacademie Codarts. Mit 18 gewann er den Baily Bird Memorial Award für Choreografie. Er arbeitete mit verschiedenen Choreografen und ist auch als Komponist für elektronische und progressive Metall Musik tätig. Seit August 2016 absolviert er den Masterstudiengang für Choreografie an der Palucca Schule- Hochschule für Tanz Dresden. Tine Schmidt, studierte Bühnentanz an der Ballettschule der Oper Leipzig sowie an der renommierten Palucca Schule in Dresden. 2008 gewann sie das Palucca- Stipendium der Dresdner Stiftung.

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Freitag 16.12. - 20:00 Uhr Alte Feuerwache

Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik / The Pumping Piece (NRW)

Foto: Petr&Montse

The Pumping Piece nähert sich augenzwinkernd dem heutigen Körperkult und der daraus resultierende Körperbesessenheit. In der Hoffnung auf gesellschaftliche Anerkennung und persönlichen Erfolg werden Training, persönliche Leistungssteigerung oder Gesundheitswahn zwanghaft exhibitionistisch zur Schau gestellt. Sich gut zu fühlen ist weniger individuelles Streben, als eine kulturelle und politische Verpflichtung.

“Happiness is the truth” (Pharrell Williams)

Dauer: 25 Minuten

Choreografie und Performance: Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik // Video und Technische Assistenz: Ondrej Krejci // Dramaturgie und Beratung: René Alejandro Huari Mateus, Bianca Pulungan und Blanca Noguerol

Kurzbiografie
Petr Hastik geboren in Stare Mesto u Uherskeho Hradiske (CZE) und Montserrat Gardó Castillo in Barcelona (ESP), haben beide an der Folkwang Universität der Künste studiert. Seit ihrem Abschluss arbeiten beide als Tänzer/Performer ua. bei NEUER TANZ/VA Wölfl und Tino Sehgal. Seit 2013 arbeiten sie gemeinsam an eigenen Produktionen.

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PLAN MEE / Shell Shocker (Nürnberg)

Foto: Eva Borrmann

Shell Shocker wirft seine drei Protagonisten auf die Bühne, wie Spielfiguren auf ein Brett. Das Spiel wird zur Metapher für unser Leben. Fremdbestimmt, dem Glück ausgeliefert, strebt jeder einem Ziel entgegen, das doch nicht mehr als einen kurzen Moment der Macht und des Amüsements verspricht. Das Scheitern ist dabei ebenso fester Bestandteil, wie das immer gleiche Ende, dem doch nur das nächste Spiel oder das Zurückräumen der Figuren in ihren Karton folgt. Das Stück erinnert dabei sowohl an alltägliche und zwischenmenschliche Szenen des Kontrollverlusts, als auch an die große Politik, wo Kriege per Joystick geplant und ausgeführt werden wie ein Computerspiel. Shell Shocker spielt mit dem Kampf um die Kontrolle des eigenen Körpers. Banalitäten werden zum Feind und Ohnmacht zum Freund des Stücks. Eine schwankende, surreale Odyssee entsteht, die durch makabre, intime und alltäglich wiederkehrende Momente eine Verbindung zum Publikum findet.

Dauer: 60 Minuten

Choreografie, Konzept: Eva Borrmann // Musik Wolfgang Eckert // Performance: Eva Borrmann, Evelyn Hornberg, Johannes Walter // Licht: Sasa Batnozic // Koordination: Dörte Kordzumdieke. Eine Produktion von Tafelhalle Nürnberg // Eine Koproduktion mit der Tafelhalle im KunstKulturQuartier, unterstützt durch die Tanzzentrale der Region Nürnberg e.V. sowie durch Zuschüsse der Stadt Nürnberg.

Dieses Projekt wird gefördert durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Kurzbiografie
Eva Borrmann ist freischaffende Choreografin und Tänzerin. Nach Ihrer Ausbildung in klassischem und zeitgenössischem Tanz folgten von 2011 bis 2016 verschiedene Engagements, sowie auch Tätigkeiten als freischaffende Tänzerin. Zusammen mit Evelyn Hornberg gründete sie 2011 die Tanzkompanie PLAN ME, deren Arbeiten sich zwischen Tanz, Improvisation und Performance bewegen. Seit 2016 absolviert sie ihren Master in „Dance und Performing Arts“ an der Universität Bern.

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Samstag 17.12. - 17:00 Uhr
zwischen Ebertplatz und Alter Feuerwache

inability crew / MOMentarily Cologne: outDoor (NRW/Maribor)

Foto: Ivan Mijacevic

Die inabiltiy Crew wurde 2013 von Ivan Mijacevic während seines Studiums am ZZT gegründet. Seit 2014 ist die Gruppe in Köln, vor allem in Kooperation mit ZAIK, und Maribor aktiv. inability Crew hinterfragt das Verhältnis von Zuschauer, Performer und Produzent und sucht radikal neue Wege der Kunstproduktion. Die Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der darstellenden Künste sowie der Literatur, der bildenden Kunst, Astrophysik und den Sozialwissenschaften. Sie sind viele und vielfältig in Stil, Ausdruck und Arbeitsweise – es gibt keine feste Mitgliedschaft, keine Hymne, kein Logo – es gibt Fragen, die gestellt werden und eine Einladung an alle, auf die von der Crew kreierten inter-trans-mulit-media – Welle aufzuspringen und sich mitreißen zu lassen.

MOMentarily Cologne:  outDoor ist ein ongoing piece_to_go. 

Autor: inability crew // Performance: inability crew
Eine Produktion der inability crew in Kooperation mit ZAIK und tanz.tausch festival.

Gefördert durch Fundacija Sonda, Stadt Maribor.

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Samstag 17.12. - 18:00 Uhr Projekträume Ebertplatz

tatraum projekte schmidt - Salon de la démocratie / performative Installation (NRW) PROGRAMMÄNDERUNG!

Foto: Michael Schmidt

Im Rahmen des tanz.tausch festivals zeigen tatraum projekte schmidt eine >Edition Köln< der Produktion > salon de la démocratie oder Kapital und…< die im Sommer 2016 in Düsseldorf auf einem öffentlichen Platz und einem Galeriehaus uraufgeführt wurde. Die Performance ist Teil des Inszenierungszyklus: // erkundungen + einmischungen Es sind performative Arbeiten zum Themenspektrum: sozial-evolutionäre Veränderungen von Gesellschaft. Die performative Installation dreht sich um die Fragen nach dem (eigentlichen) Kapital unserer Gesellschaft und danach, wie Demokratie weitergedacht werden muss wenn sie eine potente und zukünftige Staatsform sein soll. Für diese Performance sind 80 Personen interviewt worden. In der >Edition Köln> dienen sie als Textbausteine, Gedankenanstöße und Bewegungsimpulse. Dieses Material wird erweitert durch tänzerisch-performative Aktionen und Tanzfilm – Installationen.

Mit/Von: Lena Visser, Tanja London, Michael Schmidt

Eine Produktion von tatraum projekte schmidt, gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW

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Samstag 17.12. - 19:00 Uhr tap club

Silvia Ehnis - inability crew / praktische Einführung – eine Einführung in den aktiven Umgang mit interaktiven Performances (NRW/Maribor)

Foto: Ivan Mijacevic

Sie haben gerade ein Ticket für das Festival mit den neuesten avantgardistischsten Performances dieser Spielzeit gekauft. Sie zeigen Ihr Ticket der netten Person an der Tür und gehen hinein ins Ungewisse. “oh sh#¢|@! Es ist eine interaktive Performance und ein*e Fremde*r wird mich berühren”. In diesen 25 Minuten praktischer Einführung werden wir uns mit dieser Provokation beschäftigen. Wenn ein*e Fremde*r Sie berührt, berühren Sie zurück. Spielen Sie mit neuen Werkzeugen um zurück zu kämpfen. Sie werden nicht länger Beute sein.

Dauer: 25 Minuten / begrenzte Teilnehmerzahl! 

Autor: Silvia Ehnis // Performance: inability crew

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Samstag 17.12. - 20:00 Uhr Alte Feuerwache

Thusnelda Mercy / Sharing a Power Socket (NRW)

Foto: Stephane Tasse

In Sharing a Power Socket durchlebt und teilt Thusnelda Mercy entscheidende Momente, Begegnungen und Umstände ihres Lebens, die sie dazu gebracht haben, Tänzerin zu werden. Der Ausgangspunkt ihres Solos ist ein choreographischer Auftrag der FAA* mit 5 spezifischen Richtlinien bzw. Fragestellungen, denen sie sich gemeinsam mit der Schauspielerin und Autorin Florence Minder gestellt hat: "Wie bin ich zu meinem Beruf gekommen?; Eine spezifische Technik meines Berufs erklären; Mein wichtigstes Erlebnis als Zuschauer; Intimität mit dem Publikum kreieren. Das Publikum ist eingeladen, auf eine sanfte, aber entschiedene Art, selber zu ermessen, was uns auf unserem Lebensweg auf individuelle und intime Weise berührt hat und uns bewegen wird.

Dauer: 30 Minuten

Choreografie/ Konzept/ Interpretation: Thusnelda Mercy // In künstlerischer Zusammenarbeit mit Florence Minder // Text: Florence Minder, Thusnelda Mercy // Regieassistentin: Tatjana Pessoa // Musik: Freezer The/Das, Beethoven: Allegretto from Symphony No.7 Variation Six Jacques Loussier Trio, Symphony No. 7 Beethoven/ Karajan, Berliner Philharmoniker.

Eine Produktion der FAA (Fabrique Autonome des Acteurs).

Kurzbiografie
Thusnelda Mercy studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen. 2002 wurde sie von Sasha Waltz für die Kreation von NoBody engagiert und ist seit 2015 regelmäßig als Gasttänzerin eingeladen. Von 2003 bis 2015 war sie sowohl als Tänzerin als auch als Assistentin festes Mitglied des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch und ist dort seit 2015 ebenfalls Gasttänzerin.

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inability crew / MOMentarily Cologne: inDoor (NRW/Maribor)

Foto: Ivan Mijacevic

MOMentarily inDoor zeigt neu zusammengesetzte Fragmente der bisherigen und aktuellen Arbeiten der inability crew - sezierte Performance Momente in winzigen Portionen: Tanzkonzerte, Körper-Geist Übungen, Klang-Bewegungskonstruktionen, Rucksackinstallationen, Toilettenlesungen, ein inability Archiv to go, eine Einführung in Gravity-dance aus der Perspektive eines Astrophysikers/Tänzers uvm.

Dauer : 30 Minuten

Autor: inability crew // performance: inability crew

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Katie Vickers - Benjamin Pohlig / 5 Seasons (Berlin/Brüssel)

Foto: Lucila Guichón

Wo ist die Grenze zwischen Tanzperformance und Popkonzert. Wann geht das eine in das andere über? Die Zuschauer und Zuhörer entscheiden selbst, sie wählen ihren Platz und sind eingeladen, in einem beschwörenden Ritual zwischen Tanz, Performance, Musik und Nachtleben dem Alltag zu entkommen. Jeder Musikstil steht für einen eigenen rituellen Moment aus fesselnden Bewegungen, roher Energie, verzierten Lichtern und ansteckenden Beats - um zu entkommen, zu entschwinden, um wieder geboren zu werden.

Dauer: 60 Minuten

Konzept und Choreografie: Katie Vickers und Benjamin Pohlig // Performance: Katie Vickers, Benjamin Pohlig, Gašper Piano // Musik: Gašper Piano // Lichtdesign und Bühnenbild: Bert Van Dijck // dramaturgische Beratung: Dries Douibi // Kostüme: Sofie Durnez // Produktion: Kosmonaut

Eine Produktion von Kosmonaut / Katie Vickers / Benjamin Pohlig. Koproduziert durch: deSingel, TAKT Dommelhof, Schloss Bröllin e.V. – Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Mit Unterstützung von wpZimmer und Provincie Antwerpen

Kurzbiografie
Katie Vickers (US), Tänzerin und Choregrafin, lebt und arbeitet in Brüssel. Sie arbeitet unter anderen mit Benjamin Vandewalle, Vera Tussing, Martin Nachbar, Daniel Linehan und Kendell Geers. Benjamin Pohlig (DE) begann in einem Jugendprojekt der Berliner Philharmoniker zu tanzen. Er studierte in England und Belgien und arbeitet mit Martin Nachbar, Isabelle Schad, Pierre Droulers und Renan Martins. In 2015 erhielt er die Einstiegsförderung des Berliner Senats.

Sonntag 18.12. - 18:00 Uhr Kunsthaus Rhenania – SATELLIT

André Jolles - 687 performance / INTER_VIEW (NRW) PREMIERE

Foto: Hans Spiergelaar

Inter_View ist der Blick dazwischen, das Lesen zwischen den Zeilen. In der Recherche über Wort und Bewegung liegt der Treffpunkt nicht im theatralen Ausdruck, sondern in der Assoziation des Zuschauers. Die TänzerInnen unterscheidet: ihr Alter, ihre Erfahrungen und ihre Lebenskonzepte. Sie verbindet: ihre Worte, ihre Aufzeichnungen und ihre Tagebucheinträge - über die Liebe. Der Abend ist ein Zusammentreffen zur Hausmusik, zu verstehen als ein Musizieren in der Familie - Zuschauer und Tänzer bilden eine soziale Gemeinschaft. Eine tänzerische und musikalische Betätigung in einem nicht öffentlichen Raum.

Dauer : 60 Minuten

Folgetermine: 10., 11. Februar 2017, Kunsthaus Rhenania

Konzept/Regie: André Jolles // Kreation, Tanz und Musik: Lisa Freudenthal, Simon Rummel, André Jolles // Komposition: Simon Rummel // Text-Dramaturgie: Frederike Bohr // Regie u. Choreografische Assistenz: Andrea Bleikamp, Bibiana Jimenez // Lichtdesign: Gregor Weber/André Jolles // P&Ö: mechtild tellmann kulturmanagement.

Eine Produktion von 687 performance in Kooperation mit tanz.tausch festival. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Kurzbiografie
André Jolles studiert an der Folkwang Hochschule in Essen Musik und Tanz. Seine Stücke sehen den Tanz als Bindeglied für spartenübergreifende Kunstgenres. Seit Mai 2003 arbeitet er im Kunsthaus Rhenania/Köln. Die Produktion LOS OF CONTROL wurde 2011 mit dem Kölner Tanztheaterpreis ausgezeichnet. Seit 2012 wird seine Arbeit durch die Vergabe einer dreijährigen Projektförderung der Stadt Köln unterstützt.

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United-Cowboys / Eternal Idol (Brabant/NL)

Foto: Hans Spiegelaar

Eternal Idol - ein Duett für eine Tänzerin und einen Akrobaten – erschafft eine Umgebung, in der das Duett, inmitten einer sich selbst zerstörenden Welt, für Hoffnung und Entschlossenheit steht.

“With the faces close to one another, the eyes aligned, their hands find each other faultlessly, she knows when she can hang, he knows where she wants to stand. Around them, hell may break loose. It is another mans hell. (Theaterkrant)

Dauer: 35 Minuten

Choreografie und Konzept: Pauline Roelants // in Zusammenarbeit mit den Darstellern: Lucie Petrusova und Marius Pohlmann // Sound und live mixing: Pauline Roelants.

Eternal Idol ist eine Produktion von United Cowboys.

Kurzbiografie
Die Live-Art-Company United-Cowboys aus Eindhoven ist ein Kollektiv aus internationalen Künstlern unter der künstlerischen Leitung von Pauline Roelands und Maarten van der Put. Sie sind bekannt für ihre multidisziplinären, performativen Arbeiten, die weltweit präsentiert werden.

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