Programm

Dienstag, 12. Dezember – TanzFaktur

19:00 Uhr: Pre-Opening
COMMEDIA FUTURA: TWO (Niedersachsen)

Mittwoch, 13. Dezember – Alte Feuerwache

20:00 Uhr: Triple-bill Abend
Sabina Perry: funny girl (NRW)
Guy Marsan: Heim@Home (work-in-progress) (HH/NRW)
HARTMAMMMÜLLER: Du bist nicht allein (NRW)

Donnerstag, 14. Dezember – Alte Feuerwache

20:00 Uhr: Double-bill Abend
TachoTinta: Ms. Mon (NRW) – PREMIERE
Guilherme Miotto: Even Worse (Brabant)

Freitag, 15. Dezember – Alte Feuerwache

20:00 Uhr: Double-bill Abend
Cooperativa Maura Morales: Exceso de la nada – Überfluss des Nichts (NRW)
Grammel+Hochherz+Sagardía: Gravitaphon Köln (Sachsen/NRW) – PREMIERE

Samstag, 16. Dezember – Alte Feuerwache

20:00 Uhr:
Pikkujoulut – ein skandinavisches Fest  (NRW, Hessen und Gäste) PREMIERE

 

Dienstag, 12. Dezember, 19:00 Uhr – TanzFaktur

Pre-Opening

  • 18:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • 19:00 Uhr Bühnenprogramm
  • ca. 20:30 Uhr: Nachgespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.

COMMEDIA FUTURA (Niedersachsen) / TWO

Foto: Peter Piontek

„Tea/t for Two“ ist – auch – die Geschichte zweier japanischer Butoh-Tänzerinnen, die 1987 durch eine Zufallsbekanntschaft in Berlin zusammentrafen, um dann für ein paar Jahre den Kern der ersten deutsch-japanischen Butoh-Gruppe „Tatoeba – Théâtre Danse Grotesque“ zu bilden, ehe sich diese Mitte der 90er Jahre auflöste und die KünstlerInnen eigene Wege gingen.

Das von Wolfgang A. Piontek initiierte und inszenierte Projekt, das die Tänzerinnen nach über 20 Jahren wieder zusammenbringt, ist also ein Stück über z.T. sehr persönliche Erinnerungen, wie auch eine Reflektion über die Begegnung zweier Kulturen. Es ist darüber hinaus ein Stück über zwei Tänzerinnen in fortgeschrittenem Alter (55 und 63 Jahre), die noch immer tanzen und gerade aufgrund ihres Alters, aufgrund ihrer Erfahrungen, etwas ganz anderes zu sagen haben als junge Tänzer*innen. Sie bringen eigene Qualitäten und Themen in ihren Tanz und ihre Bühnenwerke ein. Es geht nicht um höher, weiter, schneller, sondern größtmögliche Präsenz und Intensität, die Wiederentdeckung der Langsamkeit in der Auseinandersetzung mit existentiellen Themen.

Dauer: 70 Min.

Idee/Künstlerische Leitung: Wolfgang A. Piontek, Yumiko Yoshioka, Minako Seki, Choreografie/Tanz: Yumiko Yoshioka, Minako Seki, Inszenierung: Wolfgang A. Piontek, Dramaturgie/Produktionsleitung: Elena Polzer, Peter Piontek, Bühne: Wolfgang A. Piontek, Musik: Michio, Videos: Volker Schreiner

Mittwoch, 13. Dezember, 20:00 Uhr – Alte Feuerwache

Triple-bill Abend

  • 18:45 – 19:15 Uhr: tanz.film – Tanz(kurz)filme
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • tanz.pate: Douglas Bateman & Michael Maurissens
  • 20:00 Uhr Bühnenprogramm

Sabina Perry (NRW) / Funny Girl

Foto: Jeremy Mimnagh

Schmerzhaft, urkomisch, erbärmlich und erstaunlich – eine kanadische Tänzerin erzählt Witze, was könnte schief gehen? Funny Girl. Eine Frau versucht den Humor von Momenten zu erfassen. Mit Stand-Up-Comedy und Tanz lädt sie das Publikum ein, mit ihr zu lachen. Manchmal bringen uns traurige Dinge zum Lachen und was uns laut lachen lassen sollte, lässt uns ratlos zurück.

Sabina Perry geboren in Toronto (Kanada) ist Tänzerin, Choreografin und Performerin. Die gebürtige Kanadierin wagt die Herausforderung, Stand-Up-Comedy in der Sprache ihrer Wahlheimat und Tanz zu verbinden.

Dauer: 10 Min.

Text, Choreografie, Performance: Sabina Perry, Soundscape: A. Glacier

Gefördert von: ZAIK, Stadt Köln, Toronto Arts Council, Canadian Council for the Arts, Ontario Council for the Arts
Koproduktion: ZAIK – Citadel Toronto – Hub 14 Toronto, Theater Orangerie Am Volksgarten, Quartier Am Hafen

Guy Marsan (Hamburg/NRW) / Heim@Home (work-in-progress)
KunstSalonStiftung Choreografie-Preis Gewinner 2016

Guy Marsan

Heim@Home ist eine Auseinandersetzung mit dem Körper, der sich in einer räumlichen und körperlichen Suche nach einer Heimat befindet. Heimat ist, wo du jetzt bist, wohin du gehst, woher du kommst. Heimat ist kompliziert. Heimat spürt man erst, wenn man gegangen ist. Heimat ist Anhalten, ist Bewegung. Jede Bewegung ist entschieden. Jede Entscheidung bewegt dich. Schau dich um. Look around you. Hast du dich entschieden hier zu sein? Did you choose to be here? What moved you here? Did you get here with your legs? Was your heart following them? (In diesem Stück gibt es keine Nazis und keine Tiere. Antworten suchen wir auch noch.)

Dauer: 25 Min.

Choreografie: Guy Marsan, Tanz: Sophia Guttenhöfer, Clara Marie Müller, Dramaturgie: Anne Pretzsch, Musik: Anna Weiße

Gefördert durch: KunstSalonStiftung Choreografie-Preis, tanz.tausch – tanz- und performance festival

HARTMANNMUELLER  (NRW) / Du bist nicht allein

Foto: Dennis Yenmez

Mit „Du bist nicht allein“ entblättert das Duo HARTMANNMUELLER das Hier und Jetzt und schleust sein Publikum mit Wiederholungen und Variationen des Bekannten in überraschende Dimensionen der Vorstellungskraft. Irgendwo zwischen Traum und Realität liegt diese Erkundung, die mit Farben, Licht und Schatten und Musik eine neue Wirklichkeit freilegt. Mit jeder neuen Entdeckung offenbaren sich erhellende Einblicke, die die beiden Performer wie Getriebene durchlaufen: Mit der Steigerung des Körperlichen ins Extreme schreibt sich das Vorgestellte direkt in ihre Körper und Erfahrung ein. HARTMANNMUELLER macht es sich zur Aufgabe, das Publikum zu verführen: zu einem Blick in eine ungewohnte Welt und einem irritierenden Gefühlszustand.

Dauer: 50 Min.

Choreografie, Konzept: HARTMANNMUELLER; Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller; Musik: Orson Hentschel; Licht: Philipp Zander; Bühnenbild: Felix Ersig; Dramaturgische Beratung: Annette Müller

Eine Produktion von HARTMANNMUELLER, koproduziert durch das Kulturbüro der Stadt Krefeld und das tanzhaus nrw. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Donnerstag, 14. Dezember, 20:00 Uhr – Alte Feuerwache

Double-bill Abend

  • 18:45 – 19:15 Uhr: tanz.film – Tanz(kurz)filme
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • tanz.pate: Tim Behren & Florian Patschovsky
  • 20:00 Uhr Bühnenprogramm
  • ca. 22:00 Uhr: Nachgespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
TachoTinta  (NRW)  / Ms. Mon – PREMIERE

Foto: privat

Seht Ms. Mon, die Chimäre die jede Frau verkörpert, wenn sie tanzt.

Ms. Mon ist der Kurzname, den TachoTinta dem verborgenen Wesen gab, welche jede Frau verkörpert, wenn sie tanzt. Sooyeon Kim, Mirjam Schirk und Silvia Ehnis gehen bis an die Grenzen ihrer Körperlichkeit, um ihre eigene und persönliche Ms. Mon mit dem Publikum zu teilen. Sie suchen nach diesem Moment, in dem das Publikum aufhört, sie als Tänzer wahrzunehmen und ihre andere Seite erkennt, die Seite, welche Träumereien entwickelt.

Dauer: 20 Min.

Konzept: Sooyeon Kim, Kreation/Performance: Sooyeon Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte, Mirjam Schirk, Musik: Thomas Wansing

Eine Produktion von TachoTinta und tanz.tausch – tanz- und performance festival

Guilherme Miotto (Brabant) / Even Worse

Foto: Ernest Potters

In „Even Worse“ stellt Guilherme Miotto drei der spannendsten Tänzer des urbanen und zeitgenössischen Tanzes in einen theatralischen Kontext. Die drei Tänzer Shane Boers, Simon Bus und Evangelos Biskas ergänzen sich wunderbar mit ihren unterschiedlichen Hintergründen: von supermodernem Breakdance über experimentellen Hiphop bis zu zeitgenössischem Tanztheater. In „Even Worse“ verschmelzen all diese Stile zu einer neuen Bewegungssprache.

Wir sehen drei junge Männer in der Virtuosität ihrer Fortbewegung, ihre Zusammengehörigkeit lässig und gleichzeitig aufreibend – kämpfend mit ihren individuellen Obsessionen und Ängsten. Angespornt durch die Dynamik ihres Gemeinschaftssinn, kreieren sie heroische Bilder, mit denen sie sich selbst und sich gegenseitig immer wieder auf die Probe stellen. Hin- und hergerissen zwischen Widerstand und Kapitulation organisieren sie eine Flucht nach der anderen. Reine Energie übersetzt in pure Physikalität. Manchmal überschwänglich, manchmal schmerzhaft, manchmal auch traurig, aber immer etwas, das dir den Atem raubt.

Dauer: 60 Min.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=acrLVOE98Zg&t=1s

Choreografie / Konzept: Guilherme Miotto, Tanz: Shane Boers, Simon Bus und Evangelos Biskas, Soundscape: Joel Ryan, Bühnenbild / Lichtdesign: Erik van de Wijdeven, Kostüme: Guilherme Miotto, Dramaturgie: Moos van den Broek, Produktion: DansBrabant in Koproduktion mit Podium Bloos

Gefördert von der Stadt Breda (NL) und des Performing Arts Fund NL

Freitag, 15. Dezember, 20:00 Uhr – Alte Feuerwache

Double-bill Abend

  • 18:45 – 19:15 Uhr: tanz.film – Tanz(kurz)filme
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • tanz.pate: Dirk Förster
  • 20:00 Uhr Bühnenprogramm
  • ca. 22:30 Uhr: Nachgespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
COOPERATIVA MAURA MORALES (NRW)  / Exceso de la nada – Überfluss des Nichts

Foto: Maike Helbig

In diesem Stück setzt sich Maura Morales mit ihren kubanischen Wurzeln auseinander. „Mit 6 Jahren habe ich gelernt zu tanzen,  mit 10 Jahren wie man eine Kalaschnikow benutzt und mit 18 Jahren, dass die Geschichte meines Landes eine Lüge war“. (Maura Morales)

Ein Tanzsolo über das  Schwimmen auf dem Trockenen, über das Schwimmen gegen die Strömung eines fotogenen Landes, das aussieht, als würde es lachen, wenn es eigentlich weint. Eine Ballade über eine zum Ausbeuten bestimmte Insel, welche man hierzulande besuchen möchte, „bevor sich was ändert“, während die Kubaner raus wollen, weil sich nichts ändert.

Dauer: ca. 55 Min.

Konzept/Regie/Choreografie/Tanz: Maura Morales, Komposition/Livesampling: Michio, Bühnenbild: Gerd Weidig/Maura Morales, Lichtdesign: Grace Morales Suso, Video: Manfred Borsch, Kostüm: Marion Strehlow, Coaching traditioneller kunanischer Tanz: Jorge Luis Clavaire Cuba

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Eine Produktion der COOPERATIVA MAURA MORALES in Koproduktion mit Forum Freies Theater- FFT/ Düsseldorf, Hessisches Staatsballett / Staatstheater Darmstadt & Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Ringlokschuppen/Ruhr

Grammel+Hochherz+Sagardía (Sachsen/NRW)  / GRAVITAPHON – PREMIERE

Foto: Thomas Puschmann

Groß wie ein Schrank, schwer wie ein Mensch, feingliedrig wie ein Uhrwerk – das GRAVITAPHON. Ein neues Musikinstrument. Auf die leere Bühnenfläche schieben, schleppen, wuchten zwei Menschen eine riesige Kiste. Die Oberfläche des schwarzen Quaders glänzt im Scheinwerferlicht. Das schwere Objekt kippt langsam nach vorn. Ein leises Klingeln ertönt. Erst nur wie ein Glöckchen, dann stärker. Es kommt aus dem Inneren der Kiste. Je mehr sich das Objekt neigt, desto drängender wird das Geräusch. Plötzlich verstummt es und ein leises Rauschen hebt an, Sommerregen ergießt sich über den Raum. Die Kiste setzt ganz sacht auf. Ein neues Musikinstrument.

Es ist nur mit enorm hohem Kraftaufwand zu spielen. Neigungswinkel, Kippbewegungen und Rotationsgrade sind die Parameter, die darüber bestimmen, welcher akustische Klang zu hören sein wird. GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Partitur, die der Spielweise des Instruments gerecht wird und direkt auf dessen Oberfläche, auf dem Boden, im Raum aufgetragen wird. GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Spielweise, einer Mischung aus Kraft, Choreografie und Handwerk. Körperliche Erschöpfung ist ein zentraler Bestandteil der Komposition und das Instrument bleibt immer unberechenbar…

Dauer: 60 Min.

Künstlerische Gesamtleitung: Christian Grammel, Instrument: Olaf Hochherz, Performance: Natalie Thomas, Komposition und Performance: Sagardía, Choreografische Beratung: Slava Gepner, Technische Beratung und Konstruktion: Mathias Geoffroy

Eine Produktion von Grammel+Hochherz+Sagardía in Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt und der Kunststiftung NRW.

Samstag, 16. Dezember, 20:00 Uhr – Alte Feuerwache

  • 18:45 – 19:15 Uhr: tanz.film – Tanz(kurz)filme
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • tanz.pate: Slava Gepner
  • 20:00 Uhr Bühnenprogramm
  • ca. 22:30 Uhr: Nachgespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
PIKKUJOULUT – kleine Weihnachten  / FEST – PREMIERE
Ein Fest mit zeitgenössischem Tanz, Performance, Videos und Musik

Foto: Semih-Korhan-Güner

In unserem PIKKUJOULUT (ein kleines, finnisches Weihnachtsfest) geht es nicht nur um das Zusammensein und die Vorfreude auf Weihnachten. Es ist mehr eine Gelegenheit, die Menschheit zu zelebrieren, die wichtiger ist als politische, religiöse, ethnische und sexuelle Differenzen. Sie feiert Menschlichkeit, die verletzlich ist, aber uns alle miteinander verbindet. Lasst uns heute tanzen und singen, während die Moderne Gemeinschaft Gefahr läuft, in ihrer Angst zu zerbrechen. FEST: Wenn die Welt auseinander zu brechen scheint, ist es an der Zeit ein FEST zu feiern. Lasst uns anstoßen – auf uns. Wenn es nichts mehr gibt, woran wir glauben können, haben wir immer noch einander.

FEST ist eine zeitgenössische Tanz-Performance von Marje Hirvonen und Nella Turkki, die auf ihre Interpretationen über das Finnisch-Sein und Gemeinschaft basiert. In ihrer Arbeit setzten sie sich mit den Themen Heimat und der Fragilität der Menschlichkeit auseinander. Heißt es Utopia oder eher FEST ist eine Utopie, die unabhängig von Zeit und Raum ist. Die zerbrechliche aber auch extreme Körperlichkeit ihrer Arbeit stammt aus den finnischen Traditionen: Eishockey, Mud Wrestling, finnischer Tango und Eislochschwimmen.

Dauer: 120 Min.

Marje Hirvonen & Nella Turkki und Gäste

Eine Produktion des tanz.tausch – tanz- und performance festival 2017
Choreografie/Tanz/Konzept: Marje Hirvonen, Nella Turkki / Trailer + Video: Agustina Sanchez-Gavier / Photos/Promo-Video: Giorgi Gedevanidze, Semih-Korhan-Güner / Musik: HopStopBanda

HopStopBanda – EasternGangsterBalkanSwingLatinCombo
Gäste PIKKUJOULUT

Foto: Gregor Kaluza

Ein Tatar aus Kasachstan, ein Russlanddeutscher, ein Jude mit ukrainischen Wurzeln, ein Russe, ein Chilene – und das alles in Köln: Bei manchen Menschen würde das in wüster Prügelei enden. Die Alternative aber heißt HopStopBanda und ist ein musikalischer Raubüberfall auf die Folkloren der Welt, von Sankt Petersburg bis Santiago de Chile. Dafür bringen die HopStop Musiker geballte Energie mit. Bassist Micha Duboff spielte bei der ersten Punkband der Sowjetunion, Gitarrist und Sänger Rifkat Daukaev bei der damals einzigen Boygroup des Landes. Drummer und Sänger Sava Freudenfeld fand Rock‘n‘Roll mit russischem Akzent schon immer spannend. Akkordeonist Leo Röttig liebt das Solide der klassischen Musik. Und Multiinstrumentalist Sergio Terán, der schon mit Charlie Mariano und Peter Maffay getourt ist, sorgt für lateinamerikanische Einflüsse. Der Fakt, dass hier mehr Nationalitäten auf der Bühne sind als Mitglieder, facht die wilde Lust am gemeinsamen Spiel noch mehr an. Temperamentvolltheatralisch klauen die Hop-Stop-Banditen hier ein bisschen Gauner-Swing aus der Weltstadt Odessa, da etwas Klezmer-Boogie und dort ein wenig Tango-Punk, um alles zusammen in einem knallbunten Feuerwerk der Kulturen erneut an die nach friedvoll-ekstatischem Tanz dürstende Welt zu verschenken.

Rahmenprogramm

Montag, 11. Dezember – Freitag, 15. Dezember
10:00 – 11:30 Uhr

Profitraining mit Marje Hirvonen – ehrenfeldstudios

Samstag, 16. Dezember, 12:00 – 18:00 Uhr

Fachtag Kulturelle Vermittlung/audience development – Alte Feuerwache

Sonntag, 17. Dezember, 10:00 – 17:00 Uhr

Workshop mit Sebastian Weber – tap club

Methodik Workshop „creating choreography“ mit Sebastian Weber
Einblick und Einführung in die Arbeitsweise der neue Caboom-Company von Sebastian Weber für fortgeschrittene Steptänzer

Anmeldungen nur unter:
tap club
Sudermanstraße 1
50670 Köln
www.steptanz-koeln.de / info@tap-club.de