Rahmenprogramm

Einführungen

täglich 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Salon: Einführend zum anschließenden Programm gibt es sowohl konkrete Hintergrundinformationen als auch Anregungen, wie (über) Tanz generell und die Stücke des Abends gedacht und genossen werden kann.

Nachgespräche

Für das Publikum öffnen wir täglich den tanz.tausch-Salon mit Nachbesprechungen des Programms - nach dem Motto: „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“. Anschließend treffen Sie die Künstler in entspannter Runde bei Knabbereien und Getränken und können sich direkt austauschen.

praktische Einführung

Der neue Stern am "audience development"-Himmel. Wir machen es mal anders und geben nicht die Anleitung zum "verstehen und nachvollziehen" von Bewegungen, sondern zum aktiven Umgang mit interaktiven Performances.

Gastfreundschaften / Fachsymposium

Die Initiative „Gastfreundschaften“ wurde 2015 von Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte (Hamburg) und dem Dachverband Tanz Deutschland gestartet. Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure der Freien Darstellenden Künste auf der Administrationsebene besser zu vernetzen – vornehmlich jene, die abseits der Zentren produzieren und mit wenig Ressourcen auskommen müssen. „Gastfreundschaften“ wurde als Besuchsnetzwerk gegründet, das gegenseitigen Austausch kontinuierlich über Ländergrenzen hinweg ermöglichen soll. Das erste Treffen fand 2016 in Hannover statt. Im Rahmen von tanz.tausch ist „Gastfreundschaften“ nun in Köln zu Gast. In Kooperation mit der Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln werden lokale Akteurinnen und Akteure mit den Gästen Streifzüge durch die Szene unternehmen und die Thematik "qualitatives Wachstum im Bezug auf öffentliche Präsenz" diskutieren.

Diskussion

Die Bedrohung der „freien“ Kunst durch öffentliche Förderinstrumente -
Tanz als Allheilmittel für die Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme.
Tanz wird oft als das Allheilmittel für viele soziale und gesellschaftliche Probleme deklariert. Tanzen kann jeder - Sprache, sozialer Hintergrund, körperliche Versehrtheit sind kein Hindernis. Aber muss sich der Tanz bzw. müssen sich die darstellenden Künste deswegen instrumentalisieren lassen? Welche soziale Verantwortung müssen/sollen Künstler tragen? Welche Erwartungen erfüllen? Und in wieweit darf/muss ein Künstler sich instrumentalisieren lassen, um aktuelle gesellschaftliche Probleme zu lösen? Darf ein Künstler sich dem verweigern und einfach seine Kunst machen, ohne die aktuellen sozialen, politischen, gesellschaftlichen Problemen zu thematisieren? Was denkt die Gesellschaft dann über diese Künstler und ist diese Kunst dann noch interessant für die Förderer? Und wie beeinflussen aktuelle Förderinstrumente Thematiken und Produktionen in der darstellenden Kunst.

Wir diskutieren mit: Stephanie Thiersch (Choreographin, künstlerische Leitung Cie., Mouvoir), Felix Wittek (Direktor internationale tanzmesse nrw, Jurymitglied Kunststiftung NRW), Harald Redmer (Geschäftsführer NRW Landesbüro freie darstellende Künste), Linda Müller (Fachbereichsleitung Tanzvermittlung NRW) und weiteren Förderern, Künstlern, Kuratoren und natürlich den Zuschauern.

Wörterbuch

In unserem 2014, in Kooperation mit CIAM-Studenten entwickeltem, Online-Wörterbuch, finden Sie Erklärungen und Informationen zu gängigen Begriffen aus der Tanzwelt, die nicht nur für die Einführungen und die Nachgespräche hilfreich sind.

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