8. tanz.tausch – tanz und performance festival vom 18.-26. Januar 2020

Liebes Publikum,
bereits zum achten Mal bietet das tanz.tausch – tanz und performance festival vom 18.01. bis 26.01.2020 eine Bühne für zeitgenössischen Tanz in Köln. Ja richtig, im Januar! Das Festival verlagert sich dieses Mal von der Vorweihnachtszeit in den Januar und wir freuen uns, das Tanz-Jahr zu eröffnen. Wie immer ein bisschen anders als in den Vorjahren, also alles beim Alten. Auch in dieser Ausgabe erwartet euch eine Plattform zum Austausch und eine vielfältige Mischung unterschiedlicher Tanzstile und Thematiken.

Nach dem Warm Up mit MIRA am 18. und 19.01. in der Kirche St. Gertrud pausieren wir für drei Tage und bieten anschließend vom 23. bis 26.01. vier Abende voller Tanz und Performance – drei davon in der Alten Feuerwache, das Closing am Sonntag in der TanzFaktur.

Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf dem Hinterfragen des Begriffs „Zeitgenössisch“ und den damit verbundenen Werten. Was verbinden wir mit dem Begriff „Zeitgenössisch“, welche „Verpflichtungen“ gehen zeitgenössische Künstler*innen gegenüber der Gesellschaft ein und inwieweit beeinflussen zeitgenössische Thematiken und Strömungen die Kunst, uns und unsere Werte?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, beginnen wir am Wochenende vor dem Festival mit der Premiere von MIRA8_ was bleibt in der Kirch St. Gertrud, in der der aktuelle Wertewandel und seine Ambivalenzen hinterfragt werden.

Der Eröffnungsabend am Donnerstag steht ganz unter dem Motto „Do you contemporary dance?“Der Freitag widmet sich der zeitgenössischen Bewegung „Fridays for future“ und Samstag steht der UrbanDance im Mittelpunkt. Sonntag zeigen wir mit den „jungen Talenten“ die Newcomer und ihre Interpretation des „Zeitgenössischen“ und unser neues Format „new in town“ bei dem wir Künstler*innen vorstellen, die kürzlich ihren Arbeitsschwerpunkt nach NRW verlegt haben. Wir beginnen die Reihe mit dem israelischen Choreographen und Tänzer Sagí Gross, der seinen bisherigen Arbeitsschwerpunkt in Amsterdam hatte und seit dem Sommer in NRW ansässig ist.

Als roter Faden begleitet uns auch der Feminismus an allen Festivaltagen, sei es mit den „Female Utilities“ von WEHR51 oder mit „Circles of Women Holding Hands“ von Kristel van Issums: Ist Feminismus eigentlich „immer noch“ oder eher „schon wieder“ ein gegenwärtiges Thema?

So kann jeder etwas finden – vom Tanzneuling und Erstgucker bis hin zum erfahrenen Tanzfan. Unter täglich wechselnden Schwerpunkten treffen pro Tag in Double- bzw. Tripple-bill-Abenden je zwei bis drei Kompagnien aufeinander und präsentieren die jeweiligen Themen aus ihren Blickwinkeln.

Begleitet und abgerundet wird das Festivalprogramm durch verschiedene Publikumsformate wie z.B. die täglichen Einführungen vor den Vorstellungen und die anschließenden Nach(t)gespräche mit den Künstler*innen, als auch durch kleinere Formate wie „auf ein Getränk mit….“,  bei denen Publikum und Künstler*innen in direkten Kontakt miteinander treten können.

Wir freuen uns auf euch!
Mechtild Tellmann & Alexandra Schmidt

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