tanz.tausch/ November 13, 2019/ Kalender

MIRA (Köln): MIRA 8_was bleibt (PREMIERE)

Foto: Anastasia Olfert

„Glaube ist etwas für Menschen, die von Natur aus keine Moral haben…ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“ (Nietzsche)

Wie steht es 2020 eigentlich mit “unseren“ Werten? Wenn postmoderne Beliebigkeit, kontinuierliche Individualisierungstendenzen und eine stetige Entfremdung des ICHs das Bild der Stunde konstant prägen… zugleich das Sehnen nach Gemeinschaft immer stärker wird?

Die bereits achte Tanzperformance MIRA 8_was bleibt der freien Kölner  Tanzcompagnie MIRA, die 2018 mit dem Kölner Tanzpreis ausgezeichnet wurde, nimmt den aktuellen Wertewandel in einem Tänzer-Trio näher unter die choreographische Lupe.

Als Setting dient die Kirche St. Gertrud – katholische Kirche und Kulturstätte und Begegnungsort zugleich für unterschiedliche Menschengruppen.

MIRA, unter der künstlerischen Leitung von Julia Riera gemeinsam mit dem Komponisten Philip Mancarella, gestalten oftmals Performances fernab des klassischen Bühnenraumes. Im engen Austausch mit den drei Tänzer*innen erschaffen sie einen Raum, der danach Ausschau hält, ob es eine Essenz gibt, die bestehen kann/muss, und wenn ja – wie sieht sie aus? Was bleibt an Werten, was kommt neu hinzu? Was verschwindet, was transformiert sich?

Künstlerische Leitung, Choreographie: Julia Riera in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen: Kirill Berezovski, Fa- Hsuan Chen, Dong Uk Kim I Musik/Komposition: Philip Mancarella I Licht/Technik: Wolfgang Pütz I Kostüm: Anna Mancarella I Produktionsleitung: Anastasia Olfert I Kompaniemanagement, PR: Caroline Skibinski I Fotos: Anastasia Olfert I Administration: Astrid Lutz I BLOG Videos, Konzept: Boris Maximov, Philip Mancarella

Mit freundlicher Unterstützung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln Kulturamt

Partner: Barnes Crossing e.V., tanz.tausch – tanz & performance festival, sankt gertrud, kirche + kultur