tanz.tausch/ November 13, 2019/ Kalender

Programm

  • 18:00 Uhr Bühnenprogramm:
    – WEHR51 (Köln): Female Utilities #1 hairy and furry (PREMIERE)
    – MIRA (Köln): MIRA 8_was bleibt

WEHR51 (Köln): Female Utilities #1 hairy and furry (PREMIERE)

Foto: Alessandro De Matteis

❗️ACHTUNG, RAUMÄNDERUNG❗️
FEMALE UTILITIES #1 hairy and furry zeigen wir in der Freihandelszone, Krefelder Str. 71, 50670 Köln (nicht wie ursprünglich angekündigt in St. Gertrud).

fünf Tanzminiaturen:
#1 hairy and furry
#2 a fistful of dollars
#3 pass the wine and fuck plastic
#4 you‘d better shut up before i shoot you down (with my smartphone)
#5 secrets of women`s handbags

Jede Miniatur ist ein Duo von zwei Tänzerinnen, die die weibliche Sicht auf die Dinge zeigen und dabei  die Grenzen zwischen Abhängigkeit, Status und Notwendigkeiten ausloten. Kurze Texte und Musik komplettieren und kommentieren die Choreographie, welche mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes, Hip-Hop und klassischem Ballett arbeitet.

Wir leben in einer Welt der Dinge, teilweise funktionieren wir ohne sie nicht, teilweise ist es eine Scheinabhängigkeit. Widmen wir uns diesen Dingen, entdecken wir unsere Beziehung zu ihnen neu – positiv wie negativ. Wie gehen wir mit den Dingen um? Welche Macht haben sie über uns und wie kann man das Machtgefälle vertauschen?

Regie/ Konzept: Andrea Bleikamp, Dramaturgie: Rosi Ulrich, Tanz: Katharina Sim, Sara Blasco

Eine Koproduktion von tanz. tausch festival. Gefördert von der Rheinenergiestiftung Kultur

MIRA (Köln): MIRA 8_was bleibt

Foto: Anastasia Olfert

„Glaube ist etwas für Menschen, die von Natur aus keine Moral haben…ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“ (Nietzsche)

Wie steht es 2020 eigentlich mit “unseren“ Werten? Wenn postmoderne Beliebigkeit, kontinuierliche Individualisierungstendenzen und eine stetige Entfremdung des ICHs das Bild der Stunde konstant prägen… zugleich das Sehnen nach Gemeinschaft immer stärker wird?

Die bereits achte TanzPerformance MIRA 8_was bleibt der Kölner freien Tanzcompagnie MIRA, die 2018 erstmalig den Kölner Tanzpreis erhalten hat, nimmt den aktuellen Wertewandel und seine Ambivalenzen wie Transformationen in einem Tänzer-Trio näher unter die choreographische Lupe.

Als Setting dient die Kirche St. Gertrud – katholische Kirche und  Kulturstätte und Begegnungsort zugleich für unterschiedliche Menschengruppen.

MIRA unter der künstlerischen Leitung von Julia Riera gemeinsam mit dem Komponisten Philip Mancarella gestalten oftmals Performances fernab der klassischen Bühne. Im engen Austausch mit den drei TänzerInnen erschaffen sie einen Raum, der danach Ausschau hält, ob es eine Essenz gibt, die bestehen kann/muss, und wenn ja – wie sieht sie aus? Was bleibt an Werten, was kommt neu hinzu? Was verschwindet, was transformiert sich?

Künstlerische Leitung, Choreographie: Julia Riera in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen: Kirill Berezovski, Fa- Hsuan Chen, Dong Uk Kim I Musik/Komposition: Philip Mancarella I Licht/Technik: Wolfgang Pütz I Kostüm: Anna Mancarella I Produktionsleitung: Anastasia Olfert I Kompaniemanagement, PR: Caroline Skibinski I Fotos: Anastasia Olfert I Administration: Astrid Lutz I BLOG Videos, Konzept: Boris Maximov, Philip Mancarella

Mit freundlicher Unterstützung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln Kulturamt

Partner: Barnes Crossing e.V., tanz.tausch – tanz & performance festival, sankt gertrud, kirche + kultur