tanz.tausch/ November 13, 2019/ Kalender

Double-Bill Abend

  • 17:30 Uhr Begleitprogramm:
    – Kristel van Issum (Tilburg, NL) – Circles of Women Holding Hands
  • 19:00 Uhr Bühnenprogramm:
    – WEHR51 (Köln): Female Utilities #2 a fist full of dollars (PREMIERE)
  • 19:30 Uhr Begleitprogramm:
    Einführung mit Maren Zimmermann
  • 20:00 Uhr Bühnenprogramm:
    – Curtis & Co. – dance affairs (Nürnberg): Do you contemporary dance?
    – HARTMANNMUELLER (Düsseldorf): my saturday went pretty well until I realized it was monday
  • 22:00 Uhr Eröffnungsparty (Salon)

Curtis & Co. – dance affairs (Nürnberg): Do you contemporary dance?

Foto: Sebastian Autenrieth

Choreografin und Tänzerin Susanna Curtis erzählt mal philosophisch, mal poetisch, mal fast humoristisch-kabarettistisch von ihrer jahrelangen Recherche im zeitgenössischen Tanz, von ihren persönlichen Erlebnissen und von krisenhaften Momenten, die sie im Laufe ihrer 35-jährigen Karriere durchgemacht hat. Das Publikum erfährt hautnah, wie sie Antworten zu ihren Fragen sucht und findet – was ist zeitgenössischer Tanz überhaupt? Und warum interessieren wir uns für Tanz (oder nicht)? Curtis lässt die Hüllen fallen, um den Tanz augenzwinkernd unter dem modischen Mantel des Konzeptuellen, des Authentischen hervorzuholen und die theaterreife Magie des Alltags zum Strahlen zu bringen.

Idee, Konzept, Choreographie, Regie, Tanz: Susanna Curtis | Co-Regie, Film, Stimme: Jürgen Heimüller | Licht/Light Design: Sasa Batnozic/Daniel Schoofs | Film: Miho Kasama | Kostümberatung: Johanna Deffner | Assistenz: Melina Geitz

Eine  Koproduktion zwischen Curtis & Co. – dance affairs und der Tafelhalle im Kunstkulturquartier Nürnberg.

Förderer: Tanzzentrale der Region Nürnberg e.V., Stadt Nürnberg. Dieses Projekt wurde ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

HARTMANNMUELLER (Düsseldorf): my saturday went pretty well until I realized it was monday

Foto: Dennis Yenmez

Wie kann man einen Körper haltbar machen, ihn konservieren? Diese Frage beantworten HARTMANNMUELLER in „my saturday went pretty well until I realized it was monday” auf für sie typische Art und Weise: Sie haben sich die Figur des Hamlet herausgegriffen, die sie aus einer besonderen Perspektive betrachten und bis ins Extrem verzerren. Sie eigenen sich die Zwänge an, in denen Hamlet gefangen ist und übertragen sie auf die Körper der heutigen Zeit mit Verweisen auf Filmzitate und Popkultur. Denn auch heute scheint die Welt aus den Fugen, und ein wahnhaftes Verwirrspiel um physische Grenzen beginnt.

Choreografie, Konzept: HARTMANNMUELLER | Darsteller: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller | Licht: Philipp Zander | Dramaturgische Beratung: Annette Müller | Fotodokumentation: Dennis Yenmez (PR)

in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw. Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.