tanz.tausch/ November 13, 2019/ Kalender

Programm

  • 17:30 Uhr Begleitprogramm:
    – Kristel van Issum (Tilburg, NL) – Circles of Women Holding Hands
  • 19:00 Uhr Bühnenprogramm:
    – WEHR51 (Köln): Female Utilities #3 pass the wine and fuck plastic (PREMIERE)
  • 19:30 Uhr Begleitprogramm:
    Einführung mit Maren Zimmermann
  • 20:00 Uhr Bühnenprogramm:
    – MIRA (Köln): MIRA 8_was bleibt
    – tatraum projekte schmidt (Düsseldorf): ERSTENS.) oder dimensionen der gemengelage
  • 22:00 Uhr Begleitprogramm:
    Nach(t)gespräch mit Maren Zimmermann

MIRA (Köln): MIRA 8_was bleibt (PREMIERE)

„Glaube ist etwas für Menschen, die von Natur aus keine Moral haben…ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“ (Nietzsche)

Wie steht es 2020 eigentlich mit “unseren“ Werten? Wenn postmoderne Beliebigkeit, kontinuierliche Individualisierungstendenzen und eine stetige Entfremdung des ICHs das Bild der Stunde konstant prägen… zugleich das Sehnen nach Gemeinschaft immer stärker wird?

Die bereits achte Tanzperformance MIRA 8_was bleibt der freien Kölner  Tanzcompagnie MIRA, die 2018 mit dem Kölner Tanzpreis ausgezeichnet wurde, nimmt den aktuellen Wertewandel in einem Tänzer-Trio näher unter die choreografische Lupe.

Als Setting dient die Kirche St. Gertrud – katholische Kirche und heute Kulturstätte und Begegnungsort zugleich.

MIRA, unter der künstlerischen Leitung von Julia Riera gemeinsam mit dem Komponisten Philip Mancarella, gestalten oftmals Performances fernab des klassischen Bühnenraumes. Im engen Austausch mit den drei Tänzer*innen erschaffen sie einen Raum, der danach Ausschau hält, ob es eine Essenz gibt, die bestehen kann/muss, und wenn ja – wie sieht sie aus? Was bleibt an Werten, was kommt neu hinzu? Was verschwindet, was transformiert sich?

Künstlerische Leitung, Choreographie: Julia Riera in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen: Kirill Berezovski, Fa- Hsuan Chen, Dong Uk Kim I Musik/Komposition: Philip Mancarella I Licht/Technik: Wolfgang Pütz I Kostüm: Anna Mancarella I Produktionsleitung: Anastasia Olfert I Kompaniemanagement, PR: Caroline Skibinski I Fotos: Anastasia Olfert I Administration: Astrid Lutz I BLOG Videos, Konzept: Boris Maximov, Philip Mancarella

Mit freundlicher Unterstützung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln Kulturamt

Partner: Barnes Crossing e.V., tanz.tausch – tanz & performance festival, sankt gertrud, kirche + kultur

tatraum projekte schmidt (Düsseldorf): ERSTENS.) oder dimensionen der gemengelage

Foto: Michael Schmidt

Die Theater.Tanz.Performance „ERSTENS.) oder dimensionen der gemengelage“ ist die erste Inszenierung einer mehrteiligen Performancereihe. Den Themenschwerpunkt bilden die Wechselwirkungen eines durch den Klimawandel bedingten Kulturwandels und das Verhältnis des westlichen Menschen zur Natur. Die Performance bewegt sich im Spannungsfeld eines meditativen Innehaltens und performativen Agierens. Sie lotet die Parameter aus, die den Einzelnen oder eine Gesellschaft dazu veranlassen, Wissen in Handlung umzusetzen. Um den wissenschaftlichen Kontext stärker in die Performance einzubeziehen und neue Allianzen zu erkunden, ist tatraum für diese Produktion eine Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie eingegangen.

Von/Mit: Miriam Gronau, Adrián Castelló, Lena Visser, Yoann Trellu, Petr Hastik, Rolf Schulz, Ceylan Hay, Hannah Busch, Pablo Alvarado Mejia, Michael Schmidt

Produktion: tatraum projekte schmidt in Kooperation mit: dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH.

Gefördert durch: das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und die Kunststiftung NRW.