Do., 06. Dez., 20:00 Uhr

Double-bill-Abend – St. Gertrud & Alte Feuerwache

  • 17:00-19.00 Uhr: St. Gertrud / Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • 20:00 Uhr: Bühnenprogramm Alte Feuerwache
  • ca. 22:30 Uhr: Nach(t)gespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
Emily Welther / FLUKE Dance Company & Tardigrad Duo –  FLAW / MAKEL (NRW) – PREMIERE

Foto: Wolfgang Pütz

Eine Ansammlung von Ausfällen, Unfällen und Zufällen.

Das Stück FLAW / MAKEL spielt mit der Ästhetik des Fehlers, der Flecken, Dellen, Risse, Sprünge – jede Bewegung, jeder Klang hinterlässt eine Spur, ein Zeichen und durchbricht so die Makellosigkeit der Oberfläche. Auf der Suche nach dem Eigenleben von Schwachstellen, Störungen und Ausfällen zeigt sich der Reiz zerbröckelnder Perfektion, zerbrechender Symmetrie und auseinanderfallender Harmonie. FLAW / MAKEL bringt zwei Tänzerinnen und zwei Musiker live auf der Bühne zusammen.

Dauer: ca. 50 Min.

Choreografie: Emily Welther // Tanz: Emily Welther, Ronja Nadler // Musik: Tardigrad Duo (Giuseppe Mautone – Schlagzeug, Daniel Brandl – Cello) // Bühnenbild / Licht: Wolfgang Pütz

Gefördert durch: Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

In Kooperation mit: tanz.tausch – tanz und performance festival 2018
www.emilywelther.com

FLAW/MAKEL:  Nochmal zu sehen am 14. Dez. um 15.00 & 20:00 Uhr, BarnesCrossing, Köln

Wilde Verwandte Produktionen – aufbäumen – eine performative Installation (Bayern)

Foto: Sebastian Autenrieth

Körper und Baum sind atmende Organismen, lebendige Strukturen, die Geschichte speichern, sich verändern, Form wechseln und entwickeln. Sie stehen im Austausch und Kommunikation zueinander und spiegeln den Moment. Zwei Tänzerinnen, ein Kontrabass und ein Sounddesigner verwandeln den Bühnenraum in ein Gewebe aus Wind, Klang, Licht, Architektur, Objekt, Wort und Zufall. Inwieweit formen wir unsere Umgebung und inwieweit formt sie uns? Aus welcher sinnlichen Perspektive können wir das Gesehene in unsere innere Landschaft übertragen, stoffliche Verbindungen herstellen, den Raum dazwischen wahrnehmen und Grenzen auflösen?

Dauer: 40 Min.

Künstlerische Leitung, Choreografie: Barbara Bess // Dramaturgie: Irmela Bess // Tanz: Barbara Bess, Francesca Imoda // Kontrabass: Eva Euwe // Sounddesign: Lars Fischer // Bühne: Mano Dürr // Assistenz: Lena Miller