Programm

Dienstag, 04. Dezember –  Pre-Opening – TanzFaktur „Junge Talente“

19:00 Uhr: TanzFaktur
Adrián Castelló – INSTINKTIV (NRW) – PREMIERE
Sara Blasco & Alessandro de Matteis – Clara (NRW) – PREMIERE
Clara: Nochmal zu sehen am 10. & 12. Dez., je 19:00 Uhr in der TanzFaktur

Mittwoch, 05. Dezember – St. Gertrud & Alte Feuerwache / Eröffnung

20:00 Uhr: St. Gertrud
Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
anschließend: Alte Feuerwache
Folkwang Tanzstudio / Murat Alkan – Anker fällt (NRW)
#Catalog of Shadows ist vom 05.-09.12.2018 in St. Gertrud zu sehen – Uhrzeiten siehe Zeitplan!

Donnerstag, 06. Dezember – St. Gertrud & Alte Feuerwache

17:00 – 19:00 Uhr: St. Gertrud
• Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
20:00 Uhr: Double-bill-Abend – Alte Feuerwache
Emily Welther / FLUKE Dance Company & Tardigrad Duo –  FLAW / MAKEL (NRW)  – PREMIERE
Wilde Verwandte Produktionen / Barbara Bess – aufbäumen – eine performative Installation (Bayern)
FLAW/MAKEL: Nochmal zu sehen am 14. Dez. um 15:00 & 20:00 Uhr, BarnesCrossing, Köln

Freitag, 07. Dezember – St. Gertrud & Alte Feuerwache

17:00 – 19:00 Uhr: St. Gertrud
• Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
20:00 Uhr: Double-bill-Abend – Alte Feuerwache
Tanztheater Erfurt – ABDRUCK (Thüringen)
MichaelDouglas Kollektiv & Özlem Alkis – Wir wollen verschwinden (NRW)

Samstag, 08. Dezember – St. Gertrud & Ebertplatz & Alte Feuerwache

15:00 – 19:00 Uhr: St. Gertrud
• Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
18:00 & 20:00 Uhr: Ebertplatz (Galerie „Tiefgarage/Gemeinde Köln“)
MIRA – MIRA7,5_short cuts (NRW)
anschließend: Alte Feuerwache
SEBASTIAN WEBER DANCE COMPANY – COWBOYS (Sachsen)

Sonntag, 09. Dezember – St. Gertrud & TanzFaktur – Satellit

12:00 – 17:00 Uhr: St. Gertrud
Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant
18:00 Uhr: TanzFaktur
DIN A 13 tanzcompany – Cellar and Secrets (NRW) – PREMIERE
nochmal zu sehen: am 10. und 12. Dezember jeweils um 20:00 Uhr in der TanzFaktur / Ticketreservierung: management@din-a13.de

Dienstag, 04. Dezember, 19:00 Uhr – TanzFaktur
„Junge Talente“

Pre-Opening

  • 18:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • 19:00 Uhr: Bühnenprogramm
  • ca. 20:30 Uhr: Nach(t)gespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
Adrián Castelló – INSTINKTIV (NRW) – PREMIERE

Foto: Irina Mattioli

Instinktiv fällen wir eine zufällige Entscheidung und spiegeln damit unsere Unentschlossenheit oder Naivität wieder. Unser Instinkt verbindet die Ursprünge des Lebens mit seinem transzendenten Ziel: Eine mythologische Reise des Menschen durch Transformationen des Primitiven, des (Ir)Rationalen und der Emotion.

Ein Männer-Trio, das sich der Körperlichkeit der Evolution und der daraus resultierenden Identität des Menschen widmet. Stärke, Energie und Rhythmus dienen als Parameter für Inszenierung, die sich auf der Grenze zwischen zeitgenössischem Tanz, Aerial-Zirkus und Objektdesign bewegt.

Dauer: ca. 50 Min.

Konzept, Künstlerische Leitung, Choreografie: Adrián Castelló // Aerial Beratung & choreografische Assistenz: Simone Kieltyka // Tanz: José Ma Ortiz, Erik Constantin, Adrián Castelló // Maskendesign: Giacomo Bevanati

Eine Produktion von Adrián Castelló, in Koproduktion mit dem tanz.tausch – tanz und performance festival 2018 im Rahmen von „Junge Talente“.
http://www.adrian-castello.com/

Sara Blasco & Alessandro de Matteis – Clara (NRW) – PREMIERE

Foto: Alessandro De Matteis

Ein experimentelles Solo über die Sexualität der Frau, ihre Entdeckung und Erfahrung – die soziokulturellen Einflüsse und Wechselwirkungen im Leben der imaginären Clara – verdeutlicht durch ihre Beziehung zu ihre Vagina. Denn das Ziel einer wirklich freien selbstbestimmten Sexualität der Frau ist nach wie vor noch nicht erreicht.

Dauer: ca. 20 Min.

Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie, Tanz: Sara Blasco Gutiérrez // Konzept, Fotografie, Videomaking & Video Art: Alessandro de Matteis // dramaturgische Unterstützung: Andrea Bleikamp // Management: Anika Bendel

Eine Produktion von Sara Blasco Gutiérrez und Alessandro de Matteis

Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. In Kooperation mit: TanzFaktur und tanz.tausch – tanz und performance festival 2018 im Rahmen von „Junge Talente“.
www.sarablasco.com

Clara: Nochmal zu sehen am 10. & 12. Dez., je 19:00 Uhr in der TanzFaktur

Mittwoch, 05. Dezember – St. Gertrud & Alte Feuerwache / Eröffnung

  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • 20:00 Uhr: St. Gertrud / Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
  • anschließend: Bühnenprogramm – Alte Feuerwache
Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)

Foto: Martin Kers

Die Choreografin Kristel van Issum definiert in dieser Installation Mutter Maria – oft als erleuchtet dargestellt – in Bezug auf Dunkelheit und bringt sie in irdische Proportionen zurück. Assoziationen von Traurigkeit und großem Leiden, die jahrhundertelange Zurückhaltung weiblicher Energie und besonders die Einsamkeit der Mutter inspirierten sie dazu, eine Serie von sieben Filmporträts auf Leinwand zu schaffen.

Gemeinsam mit dem Filmemacher Martin Kers zeigt uns Van Issum ihre akribische Beobachtung. In #Catalog of Shadows haucht sie ihren Figuren Leben ein. Musik und Ambient-Sound des Komponisten Han Stubbe (bekannt aus der flämischen Band DAAU) bilden Akkorde und verblassen wieder als Schaum, Nebel oder Dampf. Manchmal taucht der Schrei einer Mutter auf – ein Wimmern, zerschmettert auf den Felsen. Die schwedische Schauspielerin und Tänzerin Ulrika Kinn Svensson reflektiert die unterschiedlichen Charaktere mit minimalistischen Bewegungen. Sie repräsentiert eine Frau und sieben Archetypen. Jede mit ihrer eigenen Motivation und eigenen Motiven. Sie ist Liebe, aber ebenso Wut, Misstrauen, Angst, Verachtung, Stolz, Widerstand und Ohnmacht. Maskerade und Demontage. Sie ist alles. Sieben Porträts der weiblichen dunklen Seite. Sieben Stimmen: ein Akkord: über alte Wunden und Traumata, die nie verarbeitet wurden; über Emotionen und Gedanken, die wir lieber nicht miteinander teilen würden; über Abwehrmechanismen und Strategien der Distanzierung und Verleugnung; und über die Missverständnisse, die das Leugnen im täglichen Leben verursacht.

Kristel van Issum arbeitete 20 Jahre als künstlerische Leiterin des niederländischen Kollektivs T.r.a.s.h. (Tilburg, NL). Neben zahlreichen Performances drehte sie mehrere Filme mit Martin Kers. Die schwedische Schauspielerin und Tänzerin Ulrika Kinn Svensson brillierte in der Arbeit von T.r.a.s.h. sowie bei Liquid Loft und Eastman (Sidi Larbi Cherkaoui). Als nächstes plant das Team um Kristel van Issum  eine Serie kurzer Tanzfilme unter dem Titel „Stereotyes“.

#Catalog of Shadows ist Teil des Stabat Mater-Projekts

Konzept, Regie und Choreografie: Kristel van Issum // Kreation und Performance: Ulrika Kinn Svensson // Design (Art Direction): Kristel van Issum und Martin Kers // Text: Kristel van Issum und Ulrika Kinn Svensson // Musikkomposition und Soundtrack: Han Stubbe // Kamera, Schnitt, Postproduktion und Animation: Martin Kers // Kostümentwurf: Kristel van Issum und Ulrika Kinn Svensson // Produktion: DansBrabant und Theaterfestival Boulevard // Danke an: Theaters Tilburg
#Catalog of Shadows ist vom 05.-09.12.2018 in St. Gertrud zu sehen – Uhrzeiten siehe Zeitplan!

Folkwang Tanzstudio / Murat Alkan – Anker fällt (NRW)

Foto: Ursula Kaufmann

In Murat Alkans Stück „Anker fällt“ geht es um die Rastloslosigkeit, um die schiere Unendlichkeit der Möglichkeiten und um die Geduld, den Dingen auf den Grund zu gehen, das Suchen und Finden des „Ankerpunktes“. Murat Alkan war Masterstudierender im Studiengang Tanzkomposition mit dem Schwerpunkt Choreografie. Die Choreografie „Anker fällt“ für das FTS ist seine künstlerische Abschlussarbeit, die am 29. Mai 2018 uraufgeführt wurde.

Dauer: 30 Min.

Choreografie: Murat Alkan // Tanz: Yi-An Chen, Nejma Larichi, Darko Radosavljev, Chih-I Wu // Musik: Nils Frahm – Hammers; Acid Pauli – Eulogy to Eunica; Avishai Cohen – Song for my Brother; Dictaphone – The Conversation // Kostüme: Anne Bentgens // Licht: Oliver Semrau, Anja Manrau // Tontechnik: Thomas Wacker // Uraufführung: 29. Mai 2018, Essen // Dank an: Prof. Rodolpho Leoni

Eine Produktion von: Folkwang Tanzstudios / Institut für zeitgenössischen Tanz
www.folkwang-tanzstudio.de

Donnerstag, 06. Dezember – St. Gertrud & Alte Feuerwache

Double-bill-Abend

  • 17:00-19.00 Uhr: St. Gertrud / Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • 20:00 Uhr: Bühnenprogramm – Alte Feuerwache
  • ca. 22:30 Uhr: Nach(t)gespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
Emily Welther / FLUKE Dance Company & Tardigrad Duo –  FLAW / MAKEL (NRW) – PREMIERE

Foto: Wolfgang Pütz

Eine Ansammlung von Ausfällen, Unfällen und Zufällen.

Das Stück FLAW / MAKEL spielt mit der Ästhetik des Fehlers, der Flecken, Dellen, Risse, Sprünge – jede Bewegung, jeder Klang hinterlässt eine Spur, ein Zeichen und durchbricht so die Makellosigkeit der Oberfläche. Auf der Suche nach dem Eigenleben von Schwachstellen, Störungen und Ausfällen zeigt sich der Reiz zerbröckelnder Perfektion, zerbrechender Symmetrie und auseinanderfallender Harmonie. FLAW / MAKEL bringt zwei Tänzerinnen und zwei Musiker live auf der Bühne zusammen.

Dauer: ca. 50 Min.

Choreografie: Emily Welther // Tanz: Emily Welther, Ronja Nadler // Musik: Tardigrad Duo (Giuseppe Mautone – Schlagzeug, Daniel Brandl – Cello) // Bühnenbild / Licht: Wolfgang Pütz

Gefördert durch: Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

In Kooperation mit: tanz.tausch – tanz und performance festival 2018
www.emilywelther.com

FLAW/MAKEL:  Nochmal zu sehen am 14. Dez. um 15.00 & 20:00 Uhr, BarnesCrossing, Köln

Wilde Verwandte Produktionen – aufbäumen – eine performative Installation (Bayern)

Foto: Sebastian Autenrieth

Körper und Baum sind atmende Organismen, lebendige Strukturen, die Geschichte speichern, sich verändern, Form wechseln und entwickeln. Sie stehen im Austausch und Kommunikation zueinander und spiegeln den Moment. Zwei Tänzerinnen, ein Kontrabass und ein Sounddesigner verwandeln den Bühnenraum in ein Gewebe aus Wind, Klang, Licht, Architektur, Objekt, Wort und Zufall. Inwieweit formen wir unsere Umgebung und inwieweit formt sie uns? Aus welcher sinnlichen Perspektive können wir das Gesehene in unsere innere Landschaft übertragen, stoffliche Verbindungen herstellen, den Raum dazwischen wahrnehmen und Grenzen auflösen?

Dauer: 40 Min.

Künstlerische Leitung, Choreografie: Barbara Bess // Dramaturgie: Irmela Bess // Tanz: Barbara Bess, Francesca Imoda // Kontrabass: Eva Euwe // Sounddesign: Lars Fischer // Bühne: Mano Dürr // Assistenz: Lena Miller

Freitag, 07. Dezember – St. Gertrud & Alte Feuerwache

Double-bill-Abend

  • 17:00 – 19:00 Uhr: St. Gertrud / Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • 20:00 Uhr: Bühnenprogramm – Alte Feuerwache
  • ca. 22:30 Uhr: Nach(t)gespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
Tanztheater Erfurt – ABDRUCK (Thüringen)

Foto: Antje Fischer

In einem alten Gebäude treffen drei Menschen aufeinander, die viel erlebt und viel mitzuteilen haben. Sie scheinen aus der Zeit gefallen zu sein. Sind sie sich schon einmal begegnet oder kreuzen sich ihre Wege nun zufällig und zum ersten Mal? In welcher Epoche befinden wir uns eigentlich und laufen die Zeitstränge synchron? Die drei beginnen ein bewegtes Gespräch, nähern sich an und geben Einblicke in ihre Geschichten. Subjektiv Erlebtes trifft auf kollektives Bewusstsein. Wer beansprucht das Seine als Wahrheit, wer ist bereit, Platz für die Anderen zu lassen. ABDRUCK ist eine szenische Kollage aus Tanz, Spiel und Musik und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch das Gebäude, das die Lebensstationen der drei illustren Persönlichkeiten versinnbildlicht. Die Räume sind Lebensabbild und Bühnenbild gleichermaßen. Darin werden die Schicksale dreier Menschen in einer Form dargestellt, dass sich jeder auf eine ganz persönliche Weise darin angedeutet oder gar gespiegelt sehen kann. Die Frage bleibt, ob der Blick auf das Vergangene unweigerlich identitätsstiftend ist und was wir daraus filtern, um uns von den Anderen abzugrenzen.

Dauer: ca. 40 Min.

Idee, Choreografie: Ester Ambrosino // Tanz: Daniela Backhaus, Veronica Bracaccini, Daniel Medeiros // Kostüme: Veronica Bracaccini // Musik: Michael Price, David Arnold, Billie Holiday, Michael Krause // Produktionsleitung: Susanne Ogan

Eine Produktion von Tanztheater Erfurt e.V. in Kooperation mit KulturQuartier Erfurt e.V.

Gefördert aus Mitteln der Stadt Erfurt – Kulturelles Jahresthema.
www.tanztheater-erfurt.de

MichaelDouglas Kollektiv & Özlem Alkis – Wir wollen verschwinden (NRW)

Foto: Almut Elhardt

Das MichaelDouglas Kollektiv hat mit Özlem Alkis deren Arbeit zu Techniken der Camouflage und Mimikry weiterentwickelt. „Wir wollen verschwinden“ changiert zwischen Performance und „Figurentheater“, Körperlichkeit und skulpturaler Installation.

„Wir wollen verschwinden“ erzeugt eine intensive, körperliche Seherfahrung: Was zeigt sich? Womit identifizieren wir uns? Ist es möglich, zu sehen, ohne dem Gesehenen Bedeutung zuzuschreiben? Was wird sichtbar, wenn Performer*innen auf der Bühne unsichtbar werden? Wenn sie verschwinden, um neu und anders da zu sein? Ausgangspunkt war ein „One week Stand“ im April 2018 in Köln, zu dem das MichaelDouglas Kollektiv die Choreografin Özlem Alkis eingeladen hat und eine Recherchephase und individuelle Hypnose-Sitzungen mit Jared Gradinger in Berlin im August 2018.

Dauer: ca. 60 Min.

Künstlerische Leitung: MichaelDouglas Kollektiv // Choreografie: Özlem Alkis // Konzeptuelle Begleitung: Jared Gradinger (Quantum Healing Hypnosis Therapeut) // Tanz: Sabina Perry, Susanne Grau, Douglas Bateman, Michael Maurissens, Adam Ster // Stagiaire: Maria Mercedes Flores // Sound Dramaturgie: Tian Rotteveel // Dramaturgie: Lucie Ortmann // Produktionsleitung: Jari Ortwig // Technische Leitung: Michael Blattmann

Das MDKolektiv wird gefördert von der Stadt Köln. Mit freundlicher Unterstützung von Quartier am Hafen und ehrenfeldstudios, Köln.

„Wir wollen verschwinden“ ist eine Produktion des MichaelDouglas Kollektiv, koproduziert durch das tanzhaus nrw, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Kunststiftung NRW.
www.mdkollektiv.de

Samstag, 08. Dezember – St. Gertrud, Ebertplatz &
Alte Feuerwache

  • 15:00 – 19:00 Uhr: St. Gertrud / Kristel van Issum – #Catalog of Shadows – Installation (Brabant)
  • 18:00 & 20:00 Uhr: Ebertplatz (Galerie Tiefgarage/„Gemeinde Köln“) / MIRA – MIRA7,5_short_cuts (NRW)
  • 19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
  • 20:00 Uhr: Bühnenprogramm – Alte Feuerwache
  • ca. 22:00 Uhr: Nach(t)gespräch „Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen oder sagen wagten…“.
MIRA – MIRA7,5_short cuts (NRW)

Foto: Meyer Originals

Die Produktion MIRA7 (Premiere im Mai 2018) basiert auf dem Thema der Fremde. MIRA7,5_short cuts präsentiert eine site-specific-Version, in der sich die Wege der Performer rund um die Galerie „Tiefgarage/Gemeinde Köln“ am Ebertplatz neu kreuzen. Ein Gegenentwurf dessen, wie sich der Populismus des Begriffes es Fremde bedient. MIRA zeigt eine Skizze über das Zusammenleben der Menschen in unserer Gesellschaft, miteinander und doch isoliert mit ihren Erinnerungen und Eigenheiten. Die Performer sind in den Örtlichkeiten ausgestellt und gleichzeitig Beobachter der Zuschauer im „Draußen“, die sie beobachten. Die Zuschauer können sich frei bewegen und somit aus der passiv-rezeptiven Rolle heraustreten. Durch die Nähe am Geschehen entsteht eine Interaktion auf emotionaler Ebene zwischen allen Beteiligten.

Dauer: ca. 25 Min.

Choreografie, Regie: Julia Riera // Musik: Philip Mancarella // Licht: Wolfgang Pütz // Tanz: Odile Foehl, Mahdi Mosawi, Omid Rezai, Lin Verleger

Eine Produktion von MIRA /Julia Riera.

Gefördert von: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW – Bereich Interkultur

Koproduziert durch: Barnes Crossing in Kooperation mit „Galerie Tiefgarage/Gemeinde Köln“ und tanz.tausch – tanz und performance festival
www.mira-performance.de

SEBASTIAN WEBER DANCE COMPANY – COWBOYS (Sachsen)

Foto: Tom Dachs

COWBOYS ist ein brodelndes, aufgetakeltes, heiseres Tanzspektakel über Populisten an der Macht. Es feiert die Schamlosigkeit und Egomanie, das polternde Selbstbewusstsein und die skrupellose Übergriffigkeit, mit der Populisten das Gesetz in die eigene Hand nehmen. Es tanzt die fiebergeilen Underdogs, die diese Cowboys zu Helden machen, und die entrüsteten Liberalen, die den Kessel mit ihrer Aufrichtigkeit und Empörung befeuern. COWBOYS ist eine krachende Symbiose aus brillantem Steptanz und einer kruden, ausgelassenen, wütend inspirierten Körperlichkeit der Tanzbilder. Eruptiv, schrill und berauschend.

Dauer: ca. 60 Min.

Choreografie: Sebastian Weber + Company // Tanz: Andrea Alvergue, Helen Duffy, Janne Eraker, Vilma Kananen, Nikolai Kemeny, Jonas Nermyr, Sebastian Weber // Musik: Werner Neumann (git), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr) // Choreografische Assistenz: Michela Pesce // Komposition: Werner Neumann, Steffen Greisiger / Kostüm: Rebecca Löffler // Dramaturgische Beratung: Lidy Mouw, Guy Cools // Produktionsleitung: Josepha Vogel

Eine Produktion von Gesa Volland und Sebastian Weber GbR in Partnerschaft mit LOFFT — Das Theater

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, Stadt Leipzig, Kulturamt
www.sebastianweber.de

Sonntag, 09. Dezember – St. Gertrud & TanzFaktur – Satellit

DIN A 13 tanzcompany – Cellar and Secrets (NRW) – PREMIERE

Foto: Anastasia Offert

In Zeiten wachsender Transparenz, gläserner Wände und Decken, bodentiefer Fenster und sogenannter Smart Homes, die über die Gewohnheiten der Hausbewohner Daten erheben, ist der Keller der letzte Ort des Heimlichen – das Dark-Net des Hauses. „Cellar and Secrets“ spielt mit der Absurdität des Verborgenen und holt Situationen aus dem dunklen Keller ans Licht. Freaks und psychisch Versehrte, zutraulich Perverse oder auch nur lustig Verdrehte in den Parallelwelten ihres verborgenen Alltags – die Armseligkeit unserer Triebe, Langeweile und Exhibitionismus und himmelschreiende Einsamkeit: Geheime Leidenschaften werden sichtbar, bizarre Neurosen werden gelebt, Rituale in Szene gesetzt – mal humorvoll, mal beängstigend oder auch nur staunend. Die Zuschauer*innen werden in ebenso skurrilen, wie beklemmenden Geschichten mit den verborgenen Ängsten, geheimen Wünschen und Unsicherheiten dieser Akteur*innen konfrontiert. Die Schattenräume unserer Gesellschaft treten als ihre Neurosen in Erscheinung.

Dauer: 60 Min.

nochmal zu sehen: am 10. und 12. Dezember jeweils um 20:00 Uhr in der TanzFaktur / Ticketreservierung: management@din-a13.de

Künstlerische Leitung: Gerda König // Choreografie, Konzept: Gerda König, Gitta Roser // Tanz: Ashraf Albesh, Charlotte Virgile // Musik: Frank Schulte // Bühnenbild: Jürgen Gronert // Kostüm: Thomas Wien-Pegelow // Licht, Lichtgestaltung: Gerd Weidig // Produktionsleitung: Anastasia Olfert // Kompanie-Management: Anika Bendel, John Herman

Eine Produktion der DIN A 13 tanzcompany, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln //

Kooperationspartner: BARNES CROSSING Freiraum für TanzPerformanceKunst, tanz.tausch – tanz und performance festival 2018, Choreograf Jordi Cortés Asociación KIAKAHART – Arte en Movimiento.
www.din-a13.de