MIRA

MIRA entwickelt vielschichtige Inszenierungen von hoher Sensibilität und intensiver Bildsprache. Innen und Außen werden in den Dialog gebracht, es wird sichtbar, was unter die Haut geht, und spürbar, was nicht fassbar ist. Experimentell und feinfühlig lotet MIRA Grenzen aus – ob imaginär oder räumlich, zwischen den Genres, persönlich und zwischenmenschlich. Julia Rieras wacher Blick dringt in existenzielle seelische und körperliche Tiefen. Die seit 2009 interdisziplinär arbeitende Gruppe erarbeitet Performances, die sich auf die Integration visueller, räumlicher und emotionaler Elemente konzentrieren. MIRA verlässt das gewöhnliche Bühnenerlebnis und entwickelt anhand des Konzeptes ein eigenes künstlerisches, ästhetisches Raumerlebnis durch die Auswahl besonderer Orte bzw. speziell entwickelter Rauminstallationen. Im inhaltlichen Konzept verschmelzen alle Elemente zu einem Gesamtkunstwerk: Choreografische Performance und Musik sowie die visuelle Idee in Form der Rauminstallation werden in einen engen künstlerischen Dialog gesetzt. In der projektbezogenen Zusammenarbeit mit KünstlerInnen verschiedener Genres und den PerformerInnen gestaltet die Choreografin einen intensiven Dialog, der eine vertiefte interdisziplinäre und gemeinschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht. So öffnet sich MIRA immer wieder auf‘s Neue für freischaffende KünstlerInnen aus verschiedenen Sparten – etablierte wie Nachwuchs – um projektbezogen in konzentrierter Bündelung zusammen zu arbeiten.

Julia Riera

erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Tanz Tilburg den Niederlanden. 2001 absolvierte sie ein Studienjahr an der Rubin Academy of Music and Dance, Jerusalem, Israel. 2005 durch ein Stipendium der Kunststiftung NRW, Studienaufenthalt in New York bei Trisha Brown, Merce Cuningham, Jennifer Muller und Dance Space. Eigene Choreographien erarbeitet sie seit 2004. 2017 Gewinner des „Bestes Duo“ beim Internationalen SoloDuo Festival in Köln für MIRA5_Ein Stück über das Aufstehen. 2017 Nominierung für MIRA6 für den Kölner Tanztheaterpreis, 2018 Auszeichnung mit dem Kölner Tanztheaterpreis für MIRA 7_Thuley.

Philip Mancarella 

ist Musiker und Programmierer. Er studierte von 2004–2008 an der ArtEZ Hoogeschool vor de Kunsten, Arnhem Jazz-Piano. Er wirkt und arbeitet er als Produzent und Musiker regelmäßig für MIRA. Seine Forschungen und künstlerischen Arbeiten bestehen zu großen Teilen aus der Programmierung von musikalischen Regeln und der gegenseitigen Integration von Musik und digitalen Medien. Seit 2010 arbeitet er selbstständig als Entwickler und Programmierer. 2016 gründete er das Unternehmen „I Love Computers & Internet“, unter dessen Namen er Software für Privatanwender, Künstler, Unternehmen entwickelt.

Thomas Falk 

ist ein in den Niederlanden ansässiger freischaffender Tänzer, Choreograph, Tanzdramaturg. Studium des Modernen Tanz an der Rotterdamse Dans Academie/Codarts Rotterdam. Seit 1992 ist er als Tänzer und Performer aktiv, seit 2000 ist er zugleich als Dramaturg und Probenleiter für Choreografen tätig. Im Laufe der Jahre hat er an zahlreichen Produktionen mitgewirkt, u.a. in Stücken von Andre Gingras, Hans Hof Ensemble, Arthur Rosenfeld, Korzo Producties, Julia Riera, Kenneth Flak, Erik Kaiel, Jelena Kostic, Klaus Jürgens.

Kirill Berezovski 

erhielt seine Ausbildung 2012-2015 in Bühnentanz, Choreographie, Tanzpädagogik an der Dance Professional Mannheim. Schon während des Studiums bildete er sich an der Alvin Ailey School und dem Broadway Dance Center in New York City fort. Nach dem Abschluss vertiefte er seine Erfahrung im Zeitgenössischen Tanz mit der Kibbutz Contemporary Dance Company in Israel. Als Tänzer arbeitete er international mit Choreographen, Regisseuren und Kollektiven. Eigene Werke und choreographische Projektewerden zeigt er seit 2017.

Fa-Hsuan Chen 

studierte zunächst am Tainan Women’s College für Kunst und Technologie und setzte ihre Tanzausbildung an der Folkwang Universität in Essen von 2001 bis 2004 fort. Seither tanzte sie u.a. für Morgan Nardi / Ludica (Düsseldorf), Doppel C (Wuppertal), DIN A13 / Gerda König (Köln) und Irina Lorez (Schweiz). Von 2004 bis 2012 arbeitete sie mit der Ben J. Riepe Compagnie (Düsseldorf) und hatte Engagements an der Deutschen Oper am Rhein (Düsseldorf / Duisburg) sowie bei Angie Hiesl (Köln) und CocoonDance (Bonn).

Dong UK Kim 

schloss im Jahr 2014 seinen Master of Arts an der nationalen Kunstakademie in Seoul ab. Zuvor studierte er Tanz an der Chung-Ang Universität. 2014 performte er bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Sochi und gewann mit seiner Choreographie Pattern-Body den Sonderpreis der Jury beim internationalen Choreographiefestival in Seoul. Dong Uk arbeitete u.a.mit den Choreographen Chris Haring/Liquid Loft, MIRA/Julia Riera, Jin-yeob Cha, Silke Z./resistdance, Trustdance Company als freiberuflicher Tänzer und Choreograph zusammen.

WEHR51

WEHR51 auf performativen postdramatischen Künsten basierend und mit anderen Künsten/Künstlern eng verbunden, gründete sich 2019 in Köln/Berlin und wird von der Regisseurin Andrea Bleikamp und der Dramaturgin und Autorin Rosi Ulrich geleitet. Der vielfältige und interdisziplinäre Ansatz des WEHR51 ist dem Experiment verpflichtet und die Bühne wird zum Ort der utopischen Kommunikation. Hervorgegangen aus dem wehrtheater (2000-2018) und dem theater-51grad (2001-2018), verfolgt WEHR51 einen konsequent autonomen Ansatz, der sich kreativ mit politischen und zeitgenössischen Themen kritisch auseinandersetzt.

Andrea Bleikamp

arbeitet als Regisseurin/Dramaturgin für Theater und Tanz sowie als künstlerische Leitung des WEHR51 (davor wehrtheater seit 2009), sowie des in 2010 gegründeten Kindertheaters, wehrli-das kleine wehrtheater Gemeinsam mit drei Partnern gründete sie 2006 den Raketenklub, der die Punk-Rock-Szene mit experimentellem Theater verbindet. Daneben ist sie als Dozentin für Schauspiel/Regie tätig. Sie studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und war als Regieassistentin/Regisseurin an den Bühnen der Stadt Köln tätig. Die Produktionen sind mehrfach nominiert und ausgezeichnet und werden auf Gastspielen und verschiedenen Festivals gezeigt.

Rosi Ulrich

arbeitet als Dramaturgin und Autorin für Tanz und Theater. 1996 – 2000 Co-Leitung des Trash Theaters in Köln (mit Produktionen wie Trainspotting und Shoppen & Ficken). 2001 gründete sie das theater-51grad, das 2019 nach langjähriger Zusammenarbeit mit Andrea Bleikamp und dem wehrtheater zum WEHR51 fusionierte. Sie schreibt Theaterstücke und entwickelt neue dramaturgische Konzepte. Wie bei der Produktion IS deutsche Räuber im Dschihad zeichnen die Arbeiten ein hochkomplexes Zusammenspiel verschiedener Künste, wie Video, Musik, Tanz, Text und Schauspiel aus.

Sara Blasco Gutiérrez

Die spanische Tänzerin und Choreographin wurde in Valencia geboren. Sie studierte zeitgenössischen Tanz am dortigen Konservatorium für Musik und Tanz. Gleichzeitig schloss sie ein Bachelorstudium in audiovisueller Kommunikation an der Polytechnischen Universität ab. Seit 2011 tanzt Sara Blasco Gutiérrez an der Deutschen Oper am Rhein und am Theater Bonn. Neben Ihrer Tätigkeit an der Oper ist Sara Blasco Gutiérrez als freie Tänzerin in verschiedenen Kompanien in NRW aktiv. Außerdem hat sie bereits in mehreren Stücken als choreographische Assistentin gearbeitet und selber Stücke choreografiert.

Katharina Sim

geboren in Linz, Österreich, begann ihre Tanzausbildung und das Studium der Deutschen Literatur in Wien. 2009 zog sie nach Deutschland und studierte zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität Essen. 2013 schloß sie das Studium ab. Sie arbeitete u.a. mit Leandro Kees, Felix Bürkle, Urs Dietrich.

Kristel van Issum

20 Jahre lang arbeitete Kristel van Issum als Choreografin mit dem renommierten Tilburger Kollektiv T.r.a.s.h., wo sie neben ihren zahlreichen Auftritten auch Filme drehte. Kristel interessiert sich für etablierte Vorbilder, für die Zusammenführung inkompatibler Identitäten. In ihrer Arbeit vergrößert sie alltägliche Aktivitäten und untersucht, wie der Mensch in unserer heutigen visuellen Kultur dargestellt wird. Sie konzentriert sich besonders auf die vielen Rollen, die wir übernehmen, und die physischen Erweiterungen, die wir zu diesem Zweck nutzen. In ihrer Arbeit untersucht sie die verschiedenen Arten, wie die Außenwelt unser inneres Selbst beeinflusst und wie unser Körper die Außenwelt erreicht. Dieser Rahmen zwingt uns, über den Begriff der Identität nachzudenken. Ihre Vorstellung ist, dass Identität fiktiv ist; eine Illusion. In unserer modernen Gesellschaft können wir jede beliebige Identität annehmen.

Curtis & Co. – dance affairs

Susanna Curtis gründete im Jahr 2002 ihre Kompanie Curtis & Co. – dance affairs in Nürnberg. Die Kompanie hat seitdem 17 Tanz- und Tanztheaterproduktionen uraufgeführt, sowohl Ensemble- als auch Solowerke. Koproduktionshaus seit 2010 ist die Tafelhalle Nürnberg. Susanna Curtis, 1964 in London geboren, in Glasgow aufgewachsen, arbeitet seit 1988 in Deutschland und wohnt seit 1995 in Nürnberg. Ihre freiberufliche Karriere verläuft mit wechselnden Engagements als Choreographin, Tänzerin und Clown. In ihrer choreographischen Arbeit bevorzugt sie in der Sparte Tanztheater zu arbeiten, Charakterdarstellung mit Tanzchoreographie zusammenzuführen, und Stimme mit Bewegung zu verbinden, oft mit einem komödiantischen Touch.

HARTMANNMUELLER

steht für eine bunte, groteske, humorvolle und immer an der Grenze zum Absurden schrammenden Bühnenästhetik, auf ihrer Suche nach einer Auseinandersetzung mit popkulturellen und gesellschaftsprägenden Themen. HARTMANNMUELLER wurde 2011 von Simon Hartmann und Daniel Ernesto Mueller gegründet. Sie lernten sich während des Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst.

tatraum projekte schmidt

sind ein Düsseldorfer Kollektiv von nationalen und internationalen Einzelkünstler*innen aus den Bereichen Performance, Musik und Video. Häufig arbeitet das Kollektiv forschend und auch performativ mit Wissenschaftler*innen und Experte*innen zusammen. Bis jetzt hat Michel Schmidt mit seinem Ensemble tatraum projekte schmidt 19 performative Inszenierungen an 21 verschiedenen Orten in Düsseldorf realisiert. Mit Partnern vor Ort entstanden >Editionen< in anderen Städten wie z.B. Essen, Köln, München, Salt Lake City, Budapest, Glasgow, Edinburgh.

Lena Visser

schloss ihren Bachelor of Dance in den Niederlanden ab. Seitdem arbeitete sie international freischaffend für und mit diversen zeitgenössischen Kompanien und Choreograph*innen, wie Reut Shemesh, Silke z, Vincenzo Carta, Mor Shani, Jakop Ahlbom, Lisa Freudenthal uvm. sowie der Oper Köln.

Miriam Gronau 

absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Berliner Schule für Schauspiel. 2005-2010 war sie Ensemblemitglied der bad. Landesbühne Bruchsal. 2010–2013 erhielt sie ein Festengagement am Theater Rudolstadt. Seit 2013 ist sie freischaffend als Schauspielerin/Sprecherin/Performerin in Düsseldorf tätig.

Michael Schmidt

ist Regisseur und Dozent für Theater, Performance und T’ai Chi Ch’uan. Im Jahr 1999 gründete er die tatraum projekte schmidt. Seitdem erarbeitete er als künstlerischer Leiter mit dem internationalen, interdisziplinären Ensemble 20 theater.tanz.PERFORMANCES an 23 Orten in Düsseldorf. 1997-1999 hatte er ein Engagement als Produktionsdramaturg und Theaterpädagoge am Stadttheater Krefeld/Mönchengladbach. 1992-1996 war Schmidt in der Leitung und als Dozent für Theater an der TheaterSpielSchule Recklinghausen tätig. Seit 1990 verwirklichte er zahlreiche Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen.

Phillip Bendix

Nach dem Chemiestudium und einer Promotion im Bereich der energieeffizienten Gebäudeklimatisierung am Fraunhofer ISE arbeitet Phillip Bendix jetzt in der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Phillip Bendix setzt sich auch privat für einen nachhaltigen Lebenswandel ein, z.B. als Mitglied der solidarischen Landwirtschaft Düsseldorf.

Adrián Castelló

erhielt seine Tanzausbildung am staatlichen Konservatorium für Tanz in Valencia im Anschluss an sein Studium der Biologie. Durch Ausbilder wie Anton Lachky, David Zambrano, Rakesh Sukesh sowie Engagements in Spanien, Italien, Belgien und Deutschland erarbeitete er sich ein reiches Repertoire an zeitgenössischer Technik, Bodenarbeit und Tanztheater. Seit 2014 ist er Mitglied der TanzFakturin Köln, in der er regelmäßig zeitgenössischen Tanz unterrichtet, das Galerie-Programm leitet sowie als Choreograph eigene Tanzproduktionen aufführt.

Petr Hastik

studierte Tanztheater und Tanzpädagogik im Duncan Centre Conservatory in Prag und zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität für Künste. Er arbeitet als Choreograph, Tänzer und Performer. Er war Mitglied des Ensembles NEUER TANZ/VA Wölfl in Düsseldorf, mit dem er international tourte. Petr Hastik entwickelt seit 2013 eigene Arbeiten gemeinsam mit Montserrat Gardó Castillo, die auf verschiedenen Festivals in NRW präsentiert wurden.

Ceylan Hay

ist Komponistin, Sängerin und Musikerin aus Schottland, auch bekannt unter ihrem Künstlernamen Bell Lungs. Ihre Arbeiten umfassen verschiedene Stilrichtungen wie Folk, Avant Pop und freie Improvisation. Ceylan arbeitet sowohl mit Wissenschaftler*innen, Autor*innen, Tänzer*innen sowie Theatermacher*innen zusammen und tourt durch Europa und die USA.

Yoann Trellu

Studierte zunächst Mathematik und Physik in seinem Heimatland Frankreich, bevor er sich mit den verschiedenen Möglichkeiten des Videodesign auseinander setzte. Außerdem arbeitet er als Musiker und Fotograf. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist das Videodesign für verschiedene Tanzproduktionen und Choreografen (z.B. Jess Curtis/gravity…) im In- und Ausland.

Loïc Hommel

studiert an der HBK Essen im Fachbereich Fotografie & Medienkunst. Mit seinen Werken, die er bereits mehrfach in Deutschland ausgestellt hat, gewann er 2018 den Essener Förderpreis. Seine Arbeiten befassen sich oft mit physikalischem Phänomen, die er in einen künstlerisch Kontext bringt.

JOY ALPUERTO RITTER & LUKAS STELTNER

Geprägt durch ihre unterschiedlichen persönlichen und tänzerischen Hintergründe, verbinden Joy Alpuerto Ritter und Lukas Steltner diverse Tanzstile wie Breaking, Hip Hop/Newstyle, Contemporary, Voguing und philippinischer Volkstanz. Das Bewegungsmaterial dient stets der emotionalen Ebene, der in ihrer Arbeit verhandelten Themen.  Nach der gemeinsamen Arbeit an verschiedenen Kurzstücken ist „Heimkehr“ das erste abendfüllende Stück von Joy Alpuerto Ritter und Lukas Steltner. Joy Alpuerto Ritter wurde in Los Angeles geboren und wuchs in Freiburg im Breisgau auf. Sie trainierte Ballet, Jazz, und philippinische und polynesische Volkstänze. Sie schloss 2004 ihr  Studium an der Palucca Schule, Dresden ab. Sie erweiterte ihr Repertoir im Bereich des urbanen Tanzes und erlernte Hip Hop / Newstyle, Breakdance, und Voguing. In Berlin wurde sie Teil der female Hip Hop Crew „Mrs Kill Bill“. Seit 2013 ist sie Teil der Akram Khan Dance Company, sowie der Company WangRamirez, mit welchen sie international tourt. Für ihre Rolle in der Performance „Until the Lions“ wurde Joy 2016 als „outstanding female dancer“(modern) für den UK National Dance Award nominiert. Mit „BABAE“ schuf Joy 2016 ihre erste eigene choreographische Arbeit, mit welcher sie seither international tourt.

Lukas Steltner

ist Tänzer und Schauspieler. Im Alter von 14 Jahren fand er seine Wurzeln in der Hip Hop Kultur und fing mit BBoying/Breakdance an. In seinem Tanz experimentiert er mit verschiedenen Bewegungskonzepten, vor allem inspiriert vom zeitgenössischen Tanz und Popping. Durch sein Interesse an verschiedenen Formen des künstlerischen Ausdrucks tanzt Lukas in verschiedenen Kontexten wieTheater, Tanztheater, Varieté oder Zirkus. Außerdem spielt Lukas Steltner als Schauspieler in verschiedenen deutschen Film- und Fernsehproduktionen.

Maren Wittig

machte ihre ersten Tanzerfahrungen im Alter von 2 Jahren. Nach 6 Jahren Ballett begann sie im Alter von 14 Jahren intensiv Hip Hop zu tanzen. Während ihrer 3-jährigen Tanzausbildung mit den Schwerpunkten Ballett, Moderndance, Jazz und Contemporary entdeckte Maren ihre größte Leidenschaft für den Funkstyle ,,Popping“ und erhielt intensives Training von Sven „Poppin Hood“ Weller. 2018 gab sie verschiedene Workshops in Vietnam und lernte als Exhibition Battle guest die Hip Hop Szene auf den Philippinen kennen. In Los Angeles erhielt sie intensives Training und arbeitete in San Francisco für „Today Future Sounds“ und verschiedene Videoprojekte. Momentan ist Maren ein Teil des Urbanatix Casts in Bochum und sammelt Erfahrungen durch verschiedene Freestyle Battles in Deutschland und Europa. Ihre Solo Performance ist der Beginn ihres eigenen Urban dance theaters indem sie sie ihre zwei größten Leidenschaften verbindet : „Popping“ und „Contemporary“.

NUTROSPECTIf

Das 2012 in NRW gegründete urbane Tanzkollektiv nutrospektif widmet sich in seiner künstlerischen Arbeit der Erforschung von Bewegungsprinzipien und kultureller Praxen urbaner Tanzkulturen und transferiert diese in einen theatralen Kontext. Die Prämisse der Tanzkünstler*innen ist dabei, den urbanen Tanz in diesem sichtbar und erfahrbar zu machen. Es entstanden Bühnenstücke, Improvisationsformate und genreübergreifende Arbeiten mit anderen Künstler*innen. Mit STREET PERSPEKTIF – Raum für urbane Tanzkunst schufen die urbanen Tanzkünstler*innen ein urbanes Tanztheaterfestival welches eine Plattform für innovative Performances, Workshops und einen internationalen Austausch bietet. Besonders die Foörderung von Nachwuchstänzer*innen ist elementarer Teil ihrer Schaffensphilosophie

TANZMACHTSICHTBAR

ist das Künstler*innen-Kollektiv Carla Jordão, Katharina Geyer und Wilfried Dörstel. In ihrer aktuellen Arbeit destillieren sie aus einem bekannten Kunstwerk dessen Essenz und transformieren diese in eine Bewegungsmatrix, eine Art Bewegungs-Partitur, die als gemeinsame Basis für zwei unterschiedliche Choreographien genutzt wird.

Carla Jordão

schloss 2016 ihren Master in Choreographie an der Folkwang Universität ab. 2005-2012 tanzte sie bei der portugiesischen Dance Company Almada. Seit 2019 ist sie eine der künstlerischen Leiter des SoloDuo Festival NRW. Als freischaffende Choreographin setzt sie auf eine reduzierte Formensprache und gewinnt mit A Universal Weakness den Kölner Tanztheaterpreis 2019.

Wilfried Dörstel

Künstler, Archivar, Kunsthistoriker, Autor, Kurator, Lehrbeauftragter für zeitgenössische Kunst (seit Marcel Duchamp), Kunsttheorie und Kampfkunst.

Katharina Geyer

studierte Tanz sowie Kunstgeschichte. Sie performt in Museen Stücke u.a. von Trisha Brown, Xavier Le Roy, Mike Kelly und entwickelt Konzepte wie TANZ MACHT SICHTBAR, in denen sie Brücken schafft zwischen Tanz und Bildender Kunst.

Sagí Gross

ist ein israelisch-niederländischer Choreograf. Er entwickelt seine choreografische Methode „Physical script“. Sein jüngster Tanzfilm „Silent Force“ wurde im Louvre Museum in Paris gezeigt. Seine Arbeit wurde von Carolyn Carlson CCN Roubaix in Frankreich koproduziert. Außerdem schuf er Auftragsarbeiten für das Grand Rapids Ballet Michigan, die Deutsche Tanz Kompanie in Deutschland, die Pori Dance Company in Finnland und das Austinmer Dance Theatre in Australien.  Er arbeitete mit der Sydney Dance Company – PPY, der Royal Ballet School of Antwerp Belgium, dem Korzo Theater in Den Haag u.v.a.  Sagí Gross hat seit kurzem seinen Arbeitschwerpunkt von Amsterdam nach NRW verlegt.

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