tanz.digital

22.01. – 21:00 Uhr dringeblieben.de

22.01. – 21:00 Uhr dringeblieben.de

Foto ©: Alessandro di Mattheis

FEMALE UTILITIES #1-5, diese ca. 10 – 12-minütigen Tanzperformances werden nun erstmals in einer digitalen, künstlerisch überarbeiteten Version als Tanzkurzfilme gezeigt. In surrealen, heiteren und poetischen Szenen werden die Beziehungen zu den Alltagsgegenständen und Objekten, denen Frau täglich begegnet oder gar mit sich führt, gespiegelt.

WEHR51 wurde 2019 von den beiden langjährig erfolgreich produzierenden Künstlerinnen Andrea Bleikamp (Regie/Konzept) und Rosi Ulrich (Dramaturgie/Text) in Köln gegründet. Tanz, Schauspiel, Video und Musik bilden die Basis der hybriden Inszenierungen.

Regie/Konzept: Andrea Bleikamp 
Tanz/Choreografie: Sara Blasco Gutiérre, Katharina Sim
Video: Alessandro di Mattheis

In Koproduktion mit tanz.tausch – tanz und performance festival köln
Gefördert durch: Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

23.01. – 21:00 Uhr dringeblieben.de

23.01. – 21:00 Uhr dringeblieben.de

Foto ©: Reut Shemesh

Der traditionelle deutsche Gardetanz und der international geprägte zeitgenössische Tanz – zwei verschiedene Welten, die fast nie miteinander in Berührung kommen, auch wenn in beiden der Tanz als künstlerisches Mittel im Zentrum steht. Reut Shemesh, Choreografin und Factory Artist am tanzhaus nrw, bringt beide Welten gemeinsam auf die Bühne und wirft in „COBRA BLONDE “ einen Blick auf die in ihnen vorherrschenden Geschlechterverhältnisse. In den vergangenen Jahren ist Reut Shemesh tief in die Welt des Gardetanzes eingetaucht, hat dessen Bewegungsrepertoire und den historischen Hintergrund studiert. In der Begegnung mit der Tanzgarde der Karnevalsfreunde der kath. Jugend Düsseldorf sucht sie nach Verbindungen zwischen dem traditionsreichen Repertoire des Gardetanzes und ihrer eigenen vom zeitgenössischen Tanz geprägten Arbeit.

„Cobra Blonde – Das Buch“ gibt eine Antwort auf die unbeantwortete Frage nach der Erschaffung des Selbst. Es befasst sich mit der Spannung zwischen Formalität und Abnormität und dem Versuch, eine authentische Persönlichkeit darzustellen, wenn es eine solche überhaupt geben kann.

Reut Shemesh (*1982 Israel) studierte Tanz und Choreografie am „ArtEZ Institute of the Arts“ in Arnheim und absolvierte anschließend ein Masterstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Neben ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtet sie Choreografie an verschiedenen Instituten wie der Universität zu Köln. Ihre Arbeiten wurden unter anderem auf der Tanzplattform Deutschland, beim Impulse Theater Festival, bei K3 Tanzplan Hamburg und im Jewish Museum Berlin präsentiert. Reut Shemesh ist seit 2020 „Factory Artist“ am tanzhaus nrw in Düsseldorf. Für die Jahre 2021-2023 wurde sie für die Spitzenförderung des Landes NRW ausgewählt und von 2021-2024 erhält sie die mehrjährige Projektförderung der Stadt Köln.

27.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

27.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

Foto ©: Fabien Priioville

ZOOMOLOGISTS ist eine multiperspektivische Recherche über die digitale Vervielfältigung bis hin zur Auflösung des performativen Körpers. Fünf professionelle und international etablierte Tänzer*innen erweitern die Perspektive des klassischen Zuschauers per Zoom auf ihr privates Umfeld, das zur neuen Bühne für ihre individuellen Performances wird. Das Spiel mit mehreren Kameras nimmt eine wichtige Position ein, da die Tänzer*innen bewusst mit einer fast voyeuristischen Durchdringung eines fremden Raumes arbeiten. Die Performer*innen setzen mehrere Kameras in ihrer Umgebung ein, die zu unterschiedlichen Zeiten gesteuert werden können, sodass schnell der Eindruck entsteht, man betrachte Teile der Performance aus der Perspektive einer Überwachungskamera. 

Konzept: Fabien Prioville, Silvia Werner
Choreographie: Fabien Prioville
Tanz: Zuzana Zahradnikova, Anna Sühelya Harms, Evan Schwarz, Leónor Clary
Musik: Otacilio Melgaco
Technische Realisation: Christoph Vogel, LavaLabs
Produktionsleitung: Hannah Busch
Management / PR: Alexandra Schmidt

Das Projekt wurde umgesetzt mit dem Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes

28.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

28.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

Foto ©: Maurizio Gambarini

In CAN TOUCH THIS verlassen drei Performer*innen die Einsamkeit ihrer heimischen Bildschirme und wagen sich auf die Straße, um zwischen Abstandsregeln und Maskenpflicht eine Gemeinschaft zu (ver-)suchen. Zusammenleben, wie ging das nochmal? Wo die einen sich eingeschränkt fühlen, mahnen die anderen die Verantwortung füreinander an. Wie werden Individuen zu einer Gesellschaft?

performing:group legt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Entwicklung interdisziplinärer Stücke für ein breites Publikumsspektrum, die sich mit philosophischen Ansätzen beschäftigen. Unterschiedliche Weltanschauungen sowie Interpretation und Erzählung von Vergangenheit, Gestaltung der eigenen Gegenwart und Zukunft, sind Stoffe, von denen sie sich inspirieren lassen.

Tanz: Jana Heilmann, Michael Kaddu, Chris Scherer, Cecilia Castellari, 

Regie: Daniel Mathéus
Dramaturgie: Julia Mota Carvalho
Choreografie: Florian Bilbao
Idee: performing:group & Theater Strahl
Original-Regie: Leandro Kees, Daniel Mathéus, Julia Mota Carvalho
Original-Choreografie: Leandro Kees & Ensemble
Dramaturgische Mitarbeit: Laura Cadio
Klangcollagen: Martin Rascher
Bühne und Licht: Sylvain Faye
Probenleitung: Julia Mota Carvalho
Theaterpädagogik: Laura Cadio, Caroline Schließmann
Produktionsleitung: Laura Cadio, Martin Rascher
Konzeptionelle Mitarbeit: Karen Giese, Wolfgang Stü.el

Gefördert durch: „Reload. Stipendien“ der Kulturstiftung des Bundes; iDAS NRW.
Im Original koproduziert von Offensive Tanz und Theater Strahl, gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien; Berliner Senat für Kultur und Europa; Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.

29.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

29.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

Foto ©: Julia Franken

MIRA10_Ikone ist ein eigens für das diesjährige tanz.tausch festival entwickeltes neues, digitales Format. Ein Solo der Performerin Odile Foehl – oder doch schon ein Duett mit der Kamera? Auf jeden Fall ein Experiment mit der Kamera – ein choreografierter Live-Mitschnitt für Zuschauer*innen.

Die Choreographin Julia Riera visualisiert in diesem ersten Teil der Produktion MIRA 10_Ikonen den weiblichen Blick in der Kunst ebenso wie den Blick von Frauen auf Frauen. Inspiriert von den beeindruckenden Arbeiten weiblicher Fotografinnen wie Danna Singer, Sally Mann und Elle Pérez visualisiert MIRA diesen weiblichen Blick im digitalen Live Stream.

Das Solo ist der erste Teil der für September 2021 geplanten abendfüllenden Choreographie MIRA 10_Ikonen und gleichzeitig ein digitales Testformat des dann geplanten Livestreamings.

Seit 2009 arbeitet Julia Riera unter dem Label MIRA interdisziplinär mit Künstler*innen zusammen, seit 2011 fest mit dem Komponisten Philip Mancarella. MIRA entwickelt vielschichtige Inszenierungen von hoher Sensibilität & intensiver Bildsprache. Mit der Produktion „MIRA 5_Ein Stück über das Aufstehen“ gewann MIRA 2017 den Preis „Bestes Duo“ beim SoloDuo Festival, Köln. 2018 wurde „MIRA 7_Thuley“ mit dem Kölner Tanzpreis ausgezeichnet.

Choreografie: Julia Riera
Tanz: Odile Foehl
Film, Kamera: Julia Franken
Konzept/Kamera: Julia Franken

30.01. – 16:00-17:30 Uhr – via Zoom

30.01. – 16:00-17:30 Uhr – via Zoom

Foto ©:

Die Online Performance „THE FUTURE CONCERT“ ermöglicht es dem Publikum, live und von Zuhause aus Teil eines Konzerts zu werden. Die Teilnehmer*innen können interagieren und aktiv an der Entwicklung einer kollektiven Erzählung teilhaben. Im Rahmen einer virtuellen Jam-Session verschmelzen gemeinschaftliche und manchmal ganz individuelle Zukunftsvisionen zu Songs und es entsteht „THE FUTURE CONCERT“ – ein Konzert über die Zukunft oder die Zukunft des Konzertes?

(max. 10 Teilnehmer – vorherige Anmeldung erforderlich) 

Konzept: Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik.
Performance: Montserrat Gardó Castillo, Petr Hastik and Nicolás Kretz
Dramaturgie: Annette Müller

Gefördert durch den  Sonderfonds der Kunststiftung NRW „BEGRENZT – ENTGRENZT ZEIT FÜR EINE ZEITENWENDE?“ und das Künstlerstipendium im Rahmen der NRW-Corona-Hilfen

30.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

30.01. – 19:00 Uhr dringeblieben.de

Foto ©: Andrea Bleikamp

Abstand, Distanz, 1,5 Meter. Das sind die Schlagworte die unseren Alltag bestimmen.

Beobachtet man die Menschen auf der Straße oder in den Geschäften springt schnell ins Auge, das unsere Begegnungen von Distanz geprägt sind. Ein ständiges Ausweichen, Beobachten, Ver-rücken. Wie auf einem Schachbrett bestimmt ein Zug den anderen, ein ständiges Maßnehmen und Abschätzen. Fast choreographisch bewegen wir uns in einem alptraumhaften Tanz fort. Ist der andere Freund oder Feind, wie kann ich mich schützen und wohin mit unserer Sehnsucht nach Nähe…

WEHR51 wurde 2019 von den beiden langjährig erfolgreich produzierenden Künstlerinnen Andrea Bleikamp (Regie/Konzept) und Rosi Ulrich (Dramaturgie/Text) in Köln gegründet. Tanz, Schauspiel, Video und Musik bilden die Basis der hybriden Inszenierungen.

Regie/Konzept: Andrea Bleikamp
Tanz/Choreografie: Sara Blasco Gutiérre, Lisa Hellmich

Eine Produktion von WEHR51 in Koproduktion mit tanz.tausch – tanz und performance festival
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW